VSStÖ: E-Voting-Projekt abbrechen

Keine elektronische Stimmabgabe bei den nächsten ÖH-Wahlen

Wien (SK) - Der VSStÖ spricht sich erneut gegen E-Voting bei den ÖH-Wahlen im Mai aus. "E-Voting ist demokratiepolitisch ein Wahnsinn. Aufgaben der Wahlkommission auf die einzelnen WählerInnen zu übertragen und damit die Pflicht, für einen sicheren und geregelten Wahlgang zu sorgen, abzugeben, ist absurd", erklärt Sophie Wollner, Spitzenkandidatin des VSStÖ am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

E-Voting widerspricht einerseits den Grundsätzen der freien und geheimen Wahl, auf der anderen Seite ist das System nicht ausgereift und stellt ein massives Sicherheitsproblem dar. Denn das System, über welches E-Voting abgewickelt werden soll, weist immer wieder technische Fehler auf. "Dass Minister Hahn die elektronische Wahl, trotz der Bedenken von vielen ExpertInnen und dem Widerstand der StudierendenvertreterInnen und der Wahlkommissionen, durchführen will, ist unfassbar", kritisiert Wollner und fordert: "Hahn soll endlich zur Vernunft kommen und das Projekt abbrechen". (Schluss) up/mp

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