Johannes Hahn: Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses macht uns zukunftsfit!

Elise-Richter- und Hertha-Firnberg-Stipendien 2008 vergeben

Wien (OTS) - "Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses macht uns zukunftsfit. Junge Forscherinnen und Wissenschafterinnen leisten einen wesentlichen Beitrag zum Forschungs- und Wissenschaftsstandort Österreich", so Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn. Gemeinsam mit FWF-Präsident Dr. Christoph Kratky vergab er gestern Abend im Wissenschaftsministerium Elise-Richter-und Hertha-Firnberg-Stipendien an 24 engagierte und exzellente Wissenschafterinnen. Der Wissenschaftsminister zeigte sich bei der Verleihung besonders erfreut, dass die Anträge aus den unterschiedlichsten Disziplinen kamen, beispielsweise aus den Bereichen Naturwissenschaft und Technik.

In seiner Rede ging der Minister u.a. auf die im Rahmen der Novelle zum Universitätsgesetz geplante 40-Prozent-Frauenquote für Uni-Gremien ein. Er hätte sich gewünscht, dass spezielle Frauenförderprogramme und -maßnahmen nicht mehr notwendig sind. "Das ist leider noch nicht Realität. Daher halte ich diese Frauenquote für einen wichtigen Schritt", so Johannes Hahn. Weiters betonte der Minister seine Wertschätzung für den FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung). Hahn bekräftigte auch: "Wissen schafft Arbeit. Eine gute, solide Ausbildung ist die Basis, um in schwierigen Situationen bestehen zu können."

Finanziert aus Mitteln des BMWF bietet der FWF hervorragend qualifizierten Wissenschafterinnen, die eine Universitätslaufbahn anstreben, die Möglichkeit, im Rahmen einer zweistufigen Karriereentwicklung insgesamt sechs Jahre Förderung in Anspruch zu nehmen. Im Hertha-Firnberg-Programm geht es darum, dass Frauen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn bzw. beim Wiedereinstieg nach der Karenzzeit für drei Jahre größtmögliche Unterstützung bei der Durchführung von Forschungsarbeiten erhalten. Ein weiteres Anliegen ist die Integration in den universitären Forschungsbetrieb sowie die Etablierung in der internationalen Scientific Community. Beim Elise-Richter-Programm hingegen werden die Wissenschafterinnen in Hinblick auf eine Universitätslaufbahn unterstützt. Nach Absolvierung des Programms sollen die Forscherinnen eine Qualifikationsstufe erreicht haben, die sie zur Bewerbung um eine in-oder ausländische Professur befähigt.

Das Karriereentwicklungsprogramm wird zwei Mal im Jahr ausgeschrieben, im Frühjahr und im Herbst. Grundlage für die Entscheidung der Zuerkennung ist dabei die Beurteilung des jeweiligen Antrags durch internationale Gutachterinnen und Gutachter. Die 24 Stipendiatinnen im Überblick: Sabrina Büttner, Monika Dörfler, Katharina Durstberger, Alma del Carmen Fernandez Gonzalez, Kerstin Hödlmoser, Brigitte Pertschy, Verena Seidl, Iryna Stepanenko, Marcela van Loo, Rada Maria Weishäupl, Nicole Wopfner, Sonja Zehetmayer, Anna Josefa Babka, Gerda Egger, Karin Fackler, Edith Futscher, Beate Hochholdinger-Reiterer, Daniela Kloo, Johanna Michor, Christa Schafellner, Ana Sokolova, Sabine Tebbich, Ulrike Tischler-Hofer und Julia Wanschitz.

Nähere Informationen: www.bmwf.gv.at und www.fwf.ac.at

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Pressebüro
Tel.: +43/1/53120-9007

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWF0001