LH Dörfler: Bestrafung der Pendler durch Bundesregierung ist falscher Weg

Kritik an verfehlter Verkehrspolitik - Kärnten unterstützt Pendler massiv

Klagenfurt (OTS) - "Die Ticketpreise werden nicht erhöht". Diese Aussage von Bundeskanzler Faymann sei leider nichts wert, kritisierte heute, Mittwoch, Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler die Ankündigung von Ministerin Bures, ab Mitte des Jahres Preiserhöhungen beim öffentlichen Verkehr vorzunehmen. Als Verkehrsminister habe Faymann noch vor Kurzem das Einfrieren der ÖBB-Preise angeordnet, nun sei alles nicht mehr wahr. Eine totale Fehlanzeige.

Diese unehrliche Politik, die nur verspreche,aber nichts halte, sei ein Schlag in das Gesicht der Bürger, so Dörfler. Gerade in der Krise sei es notwendig, die Benützer des öffentlichen Verkehrs und die vielen Pendler nicht weiter zu belasten, sondern ihnen zu helfen, die Lebenskosten erträglicher zu machen. Die sozialistische Politik vergesse völlig darauf, den Menschen in der Krise verstärkt beizustehen und gerade den sozial Schwächeren bessere Öffis zu leistbaren Bedingungen zu sichern. Eine Offensive in den öffentlichen Verkehr sei ein wichtiger Beitrag zu Klima- und Umweltschutz und somit zukunftsorientiert, sagt Dörfler. Die Bestrafung der Pendler sei jedenfalls der falsche Weg und Ausdruck einer verfehlten Verkehrspolitik. Kärnten jedenfalls sei anders, denn es leiste massive Unterstützung für Pendler.In keinem Bundesland sei die Pendlerhilfe so hoch wie in Kärnten, betont Dörfler.
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