Johannes Hahn: Studierende und Universitäten sollen Vorreiter der Gesellschaft sein

Niederösterreich-Tag des Wissenschaftsministers - Besuch der Pädagogischen Hochschule Baden - Diskussion zu E-Voting mit Studierenden und Maturanten

Wien (OTS) - Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn besuchte im Rahmen seines heutigen Niederösterreich-Tags die Pädagogische Hochschule in Baden, wo er zu einem Gespräch mit Rektor DDr. Erwin Rauscher zusammentraf. Thema des Gesprächs war u.a. die Lehrerausbildung. Anschließend diskutierte der Minister mit Studierenden und Maturant/innen im Studierendenheim Veritas. Im Mittelpunkt der Diskussion, an der rund 30 Studierende und Maturant/innen teilnahmen, stand das E-Voting. Weitere Themen waren die Politische Bildung, der Ethikunterricht sowie die Berufsberatung für Schülerinnen und Schüler.

"Studierende und Universitäten sollen Vorreiter der Gesellschaft sein", betonte der Minister zum Thema E-Voting. Die Studierenden können bereits einen Großteil ihres Studiums elektronisch abwickeln:
Von der Anmeldung für Lehrveranstaltungen über die Abgabe von Seminararbeiten bis hin zum Ausdrucken von Zeugnissen. "Warum also nicht auch wählen?", so der Minister. Er verwies auch darauf, dass die Initiative für das E-Voting von Studierenden ausging und es "nur ein zusätzlicher Wahlkanal ist. Niemand wird vergenusswurzelt", betonte Hahn.

Die ÖH-Wahlen finden von 26. bis 28. Mai statt. In der Woche davor, von 18. bis 22. Mai, wird es erstmals bei einer politischen Wahl in Österreich die Möglichkeit geben, die Stimme via Internet abzugeben. Laut einer Umfrage von Meinungsforscher Peter Hajek im Auftrag des BMWF (telefonische Befragung im Februar 2009, 600 Befragte) finden 85 Prozent der Studierenden, dass E-Voting bei den diesjährigen ÖH-Wahlen eine gute Sache ist. Zwölf Prozent halten E-Voting für weniger gut.

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