Moser: Regierung vergisst neben Auto- und Bauindustrie auf Öffi-Fahrgäste

Konventionelle Auto-Forschung zu fördern bringt PendlerInnen und Umwelt wenig

Wien (OTS) - "Die Regierung und allen voran Verkehrsministerin
Bures muss sich endlich den Öffi-BenutzerInnen zuwenden. Es kann nicht sein, dass im Wochenrhythmus Finanzhilfen für die Autolobby geschnürt werden, bei den wirklich leistbaren, energieeffizienten und zukunftsträchtigen Alternativen Bahn, Bim, Bus aber nichts weitergeht. Forschung für das Auto von morgen ist wichtig, aber Millionen Euro Steuergeld zusätzlich für konventionelle PKW-Technologie sind eine Sackgasse. Die Regierung muss endlich verkehrspolitische Maßnahmen setzen, die Mensch und Umwelt konsequent entlasten - und das rasch und nicht erst irgendwann", kritisiert Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der Grünen.

"Bei den Öffis als Rückgrat leistbarer, klimaschonender Massenmobilität braucht es dringend eine Offensive. Ministerin Bures glaubt aber, mit ein paar neuen Bahnhofsfassaden davon ablenken zu können, dass diese SPÖ-geführte Regierung Auto- und Betonpolitik in Reinkultur macht und beim Öffi-Angebot bisher genauso versagt wie die vorherige. Die letzten Monate waren ein einziges Öffi-Desaster: Der Fahrplanwechsel im Dezember war eine Pendlerverhöhnung. Nun folgt ein Begräbnis letzter Klasse für das jahrelang von SPÖ und ÖVP versprochene Österreich-Ticket nach Schweizer Vorbild, dazu saftige Tariferhöhungen bei ÖBB, Wiener Linien & Co zur Jahresmitte 2009. Zugleich sollen landauf landab Zugsverbindungen gestrichen und Regionalbahnstrecken zugesperrt werden. Für eine SPÖ-Verkehrspolitik ein Armutszeugnis!", so Moser. Gerade in der Krise sei es besonders wichtig, für die Menschen mehr und bessere Öffis zu zumutbaren Kosten zu sichern und damit zugleich Umwelt und Klima zu entlasten. "Stattdessen liegt die SPÖ vor der Bauindustrie und der Autoindustrie auf dem Bauch. Das ist der falsche Weg, für die Pendler genauso wie für Umwelt und Klima", schließt Moser.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0004