Mitterlehner: Ausweitung der F&E-Förderung im automotiven Bereich

Sechs Millionen Euro zusätzlich aus dem Wirtschaftsministerium

Wien (BMWFJ/OTS) - Die österreichische Bundesregierung stellt rund 25 Millionen Euro 2009 zusätzlich für Forschung und Entwicklung (F&E) im Automobilbereich zur Verfügung. Das wurde am Mittwoch im Rahmen der Task Force "F&E-Maßnahmen" von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Infrastrukturministerin Doris Bures bekannt gegeben. In der Sitzung wurden neue Fördermaßnahmen für die Autobranche vorgestellt und mit Sozialpartnern und Branchenvertretern diskutiert. "In Zeiten wie diesen darf bei Forschung und Entwicklung nicht nachgelassen werden. Bei den Förderungen der Forschungsförderungsgesellschaft werden die Förderungen der Autobranche von 40 auf 60 Millionen Euro ausgeweitet, das entspricht einer Steigerung des Anteils der Autobranche an den Gesamtförderungen der FFG von zehn auf 15 Prozent", sagte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner in der anschließenden Pressekonferenz. Rund sechs Millionen Euro wird das Wirtschaftsministerium in diesem Jahr zusätzlich zur Förderung von F&E im automotiven Sektor zur Verfügung stellen.

Utl.: Die Förderungen des Wirtschaftsministeriums im Detail

Die Basisprogramme der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) werden vom Wirtschaftsministerium 2009 mit fünf Millionen Euro für Förderungen der Automobilindustrie dotiert. In den Basisprogrammen erhalten Unternehmen für ihre Forschungs- und Entwicklungsprojekte finanzielle Unterstützung. Das Geld stammt aus den Mitteln des Konjunkturpakets II. Es kann grundsätzlich für alle Zukunftsthemen der Branche - von alternativen Antrieben und Elektromotoren bis hin zu Leichtbau oder der Optimierung von Verbrennungsmotoren - verwendet werden.

Die Austrian Cooperative Research (ACR)-Institute werden mit bis zu einer Million Euro zusätzlich unterstützt. Das gilt für alle Institute, die einen Bezug zum Automobilbereich haben. Darunter fallen beispielsweise das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik, das Österreichische Gießerei-Institut, die Schweißtechnische Zentralanstalt und das Zentrum für Elektronenmikroskopie. ACR bündelt Forschungs- und Technologiekompetenzen, die vor allem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zugute kommen.

Das Wirtschaftsministerium wird sich außerdem bei dem Lehrstuhl für "elektrochemische Verfahren" der Technischen Universität Graz, deren Neubesetzung gerade vom Wissenschaftsministerium durchgeführt wird, mit einem Christian Doppler Labor anschließen. Das Labor wird Batterietechniken für den mobilen Einsatz erforschen. Die Förderung für Christian Doppler (CD)-Labors wird zu 50 Prozent von der Wirtschaft selbst getragen, 50 Prozent steuert das Wirtschaftsministerium bei. Für die auf sieben Jahre ausgerichteten CD-Labors ist eine jährliche Maximalförderung seitens des Wirtschaftsministeriums in Höhe von 300.000 Euro möglich.

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