FSG Frauen nominieren Ruprecht, Vondrasek

Starke Lobby für Frauen nötig

Wien (FSG) - Der Bundesfrauenvorstand der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im ÖGB (FSG) hat gestern, 17. März, die Kandidatinnen der FSG zur Wahl der ÖGB Bundesfrauenvorsitzenden und der FSG Bundesfrauenvorsitzenden beschlossen. Die Wahlen finden Anfang Juni im Rahmen der FSG Bundesfrauenkonferenz bzw. des ÖGB Bundesfrauenkongresses statt.++++

Elisabeth Vondrasek ist seit Oktober 2006 Bundesfrauenvorsitzende der FSG. Sie stammt aus der Gewerkschaft der Eisenbahner (seit 2006 Lebensgewerkschaft vida), wo sie sich schon kurz nach ihrer Anstellung bei den ÖBB in Salzburg im Jahr 1980 gewerkschaftlich engagiert hat. 1998 wurde sie Frauenvorsitzende der Gewerkschaft der Eisenbahner, seit Dezember 2006 ist sie stellvertretende Vorsitzende der Lebensgewerkschaft vida. "Wir brauchen gerade in der Krise eine starke Frauenpolitik", sagt Vondrasek. "Das beginnt bei Qualifikation und Weiterbildung für Frauen in nichttraditionellen Berufen bis zu Maßnahmen zur Stützung der Kaufkraft von Frauen, allen voran die Anhebung der Nettoersatzrate beim Arbeitslosengeld." Politik sei für Vondrasek längst nicht mehr "Männersache. Ich sehe mich in meiner Funktion als FSG Bundesfrauenvorsitzende als Sprachrohr für alle Kolleginnen und werde weiterhin alles dazu tun, dass sich noch viel mehr Frauen politisch engagieren, sowohl in den Betrieben als auch in der Gewerkschaftsbewegung."

Zwtl. Ruprecht: Langjährige Erfahrungen als Frauenpolitikerin

Brigitte Ruprecht ist seit 1994 im ÖGB Oberösterreich als Landesfrauensekretärin tätig und auch für die Bereiche Zielgruppen, PensionistInnen und Kampagnen verantwortlich, sie hat gewerkschaftliche Qualifizierungsmaßnahmen besucht und in den Jahren 2001/2002 ein feministisches Grundstudium am Rosa-Mayreder-College in Wien absolviert. Die FSG wird sie dem ÖGB Bundesfrauenkongress als Kandidatin für die Bundesfrauenvorsitzende des ÖGB vorschlagen. "Durch meine langjährige Tätigkeit als Frauensekretärin des ÖGB in Oberösterreich kenne ich die Probleme und Anliegen der Frauen in der Regionen und in den einzelnen Branchen gut", sagt Ruprecht. "Mit offensiver Frauenpolitik möchte ich dazu beitragen, dass sich noch mehr Arbeitnehmerinnen gut unterstützt und betreut fühlen und sich der Gewerkschaftsbewegung anschließen." Frauen bräuchten immer eine starke Lobby, nicht nur jetzt während der Wirtschaftskrise. "Gemeinsam mit den vielen engagierten Frauen im ÖGB und in den Gewerkschaften möchte ich Teil dieser starken Lobby sein", sagt Ruprecht.

FSG, 18. März 2009 Nr. 27

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