FP-Jung: Kraftausdrücke sollen fehlende SPÖ-Jugendpolitik ersetzen

"Werde Jugendlichen nie einen Scheiß erzählen" - Wehsely-Interview ein Gipfel der Peinlichkeit

Wien, 18-03-2009 (fpd) - "Mit derartigen Sprüchen und Abqualifizierungen des politischen Gegners als deppert, nähert sich Frau Wehsely im Niveau an die Wortspenden des Bürgermeisters nach der verlorenen Wahl", meint der Wiener FP-Gemeinderat, LAbg. Mag. Wolfgang Jung und befürchtet, dass sich dieser Stil bei der in Panik geratenen SPÖ noch verschärfen wird.

"Sie merken verzweifelt, wie sie bei der Jugend an Boden verlieren:
Ihre katastrophale und realitätsfremde Integrationspolitik konfrontiert die einheimischen Jugendlichen mit einem Ausmaß von Gewalt und Kriminalität die zu Recht als schockierend und unerträglich empfunden wird. Brutalität und Rücksichtslosigkeit in Schule, Freizeit, Verkehrsmitteln und im Öffentlichen Raum sind Alltag für jene Personengruppe, die Berufsjugendliche wie sie oder ihre Kollegin Rudas gerne als Kids bezeichnen. Aber flotte Sprüche lösen deren Probleme nicht", zeigt sich Jung überzeugt.

Die SP-Jugendpolitiker sind viel zu oft durch politische Erbpacht -eine Spezialität der Wiener SPÖ - in ihre Funktionen gekommen, haben häufig die Anforderungen eines Berufslebens außerhalb der Politik nie kennen gelernt und bewegen sich in Bobo- und Schicki-Micki-Kreisen. Da wissen sie natürlich nicht, was in der Samstagnacht in der Ottakringerstraße abläuft oder wie sich ein Berufsschüler fühlt, der von der Mehrheit der Gleichaltrigen mit nichtdeutscher Muttersprache zum Außenseiter gemacht wird.

"Der Absturz der SPÖ in diesem Wählerkreis ist bei solchen Funktionären programmiert", stellt Jung abschließend fest und fordert die Stadtpolitik zu einer einschneidenden Veränderung der Jugendpolitik auf, um nicht Zustände wie in Paris, Kopenhagen, Berlin oder Malmö zu provozieren. Noch sind wir nicht so weit, aber auch bei den Wohnungseinbrüchen und Banküberfällen hat man uns Schwarzmalerei vorgeworfen und jetzt steht man vor dem Scherbenhaufen und glaubt mit Zuschüssen für einbruchshemmende Türen gegensteuern zu können. (Schluss) hn

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