Causa Walter Mayer: Bundesheer untersucht Vorwurf des "Rede-Verbots"

BMLVS (OTS) - Das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport hat umgehend Untersuchungen zum von Walter Mayer erhobenen Vorwurf des "Rede-Verbots" eingeleitet. Die Erhebungen der Abteilung für Disziplinar- und Beschwerdewesen sind im Laufen.

Der Bundesheer-Angehörige Walter Mayer sprach in einem Interview mit der Kleinen Zeitung von einem im Mai 2006, also vor Beginn der Amtszeit von Verteidigungsminister Norbert Darabos, stattgefundenen Gespräch, bei dem ihm u.a vom Kommandanten des Heeresportzentrums ein "Maulkorb auferlegt worden sei" und nahe gelegt wurde, die Klage gegen IOC-Chef Jaques Rogge "aus staatlichem Interesse" fallen zu lassen.

In dem Interview übt Offiziersstellvertreter Walter Mayer auch Kritik an seinem Dienstgeber. Dazu merkt das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport an: Als Dienstgeber ist das Bundesheer verpflichtet, Bedienstete, die sich über einen längeren Zeitraum im Krankenstand befinden, regelmäßig medizinisch auf ihre Dienstfähigkeit zu untersuchen. Hier wird auch bei Walter Mayer keine Ausnahme gemacht. Sollte Walter Mayer als dienstfähig eingestuft werden, hat er seinen Dienst beim Bundesheer wieder anzutreten.

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