Mölzer: Glühbirnen-Verbot der EU als Höhepunkt von Lobbyisten-Macht

Verspätete Empörung von EU-Parlamentariern ist bezeichnend, war das Problem doch vorhersehbar

Wien (OTS) - "Es ist ein Skandal erster Güte und absolut bezeichnend für die Machenschaften der Eurokraten in Brüssel", stellt der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer zum von Lobbyisten initiierten Verbot von klassischen Glühbirnen fest.

"Daß sich heute der Widerstand von Kollegen im EU-Parlament rührt, ist zwar begrüßenswert, kommt aber reichlich spät", so Mölzer weiter, "denn der Umstand, daß es sich bei dem nicht nur umwelt- und verbraucherfeindlichen Verbot von Glühbirnen um ein reines Lobbyisten-Werk seitens der Produzenten von Sparlampen - Siemens und Philips - handelt, war von Anfang an klar."

Jetzt wäre es nahezu unmöglich, das per Verordnung der EU-Kommission bereits im Laufen befindliche Verbot noch zu stoppen. "Einzig ein schnelles, konsequentes und gemeinsames Handeln aller europäischen Institutionen - von EU-Parlament über Rat und Kommission - kann der Sache noch einen Riegel vorschieben", fordert der freiheitliche EU-Mandatar. "Das aber käme wohl einem Wunder gleich, wenn die gleichen bürokratischen Schildbürger, die eben noch ins Lobbyisten-Fettnäpfchen getappt sind, im nächsten Moment ihre Fehler wieder gut machen würden", so Mölzer. "Solchen Wahnsinn wird man leider nur stoppen können, wenn man den Eurokraten an der Wahlurne eine grundlegende Reform und einen Kurswechsel auferlegt, bzw. diese abwählt!"

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