Renner: Verstärkter Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit auch in Niederösterreich

NÖ Wirtschaftsressort negiert Notwendigkeit nach überbetrieblichen Lehrwerkstätten

St. Pölten, (SPI) - "Die heute durch Sozialminister Rudolf Hundstorfer angekündigten Maßnahmen zur verstärkten Bekämpfung der massiv zunehmenden Jugendarbeitslosigkeit sind wichtige Schritte für eine Generation, die im Zuge der aktuellen Wirtschaftskrise besonders unter die Räder zu kommen droht. Zum einen stehen viele Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Job da, zum anderen fehlen dringend benötigte Lehrstellen. Was gerade jetzt nicht passieren darf ist, dass zwei oder drei Jahrgänge junger Menschen aufgrund der schwierigeren Rahmenbedingungen einen verzögerten, wenn nicht gar schlechteren Start ins Berufsleben erfahren müssen. Hier muss einfach zeitgerecht gegengesteuert werden", begrüßt die Jugendsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Mag. Karin Renner, die angekündigten Maßnahmen.****

Wie von Minister Hundstorfer angekündigt wird die Arbeitsmarktmilliarde in zielgerichtete Weiterbildungsprogramme fließen und auch das Jugendbeschäftigungspaket mit der für Herbst 2009 beschlossenen Ausbildungsgarantie wird weitergeführt. Das bedeutet 123 Millionen Euro für die überbetriebliche Ausbildung von 12.000 Jugendlichen, insgesamt werden damit mehr als 500 Millionen Euro für die Jugendbeschäftigung ausgegeben. "Was wir in Niederösterreich noch dringend brauchen sind zusätzliche überbetriebliche Lehrwerkstätten. Wenn immer mehr Unternehmen ihr Lehrplatzangebot zurückschrauben oder überhaupt keine Lehrplätze mehr anbieten, so muss überregional die Ausbildung der notwendigen Facharbeiterinnen und Facharbeiter sichergestellt werden. Überbetriebliche Lehrwerkstätten sind hier ein Erfolgsmodell, das ausgebaut gehört. Hier sollte sich auch das Land endlich bemühen, interessierte Betriebe bei der Einrichtung derartiger Lehrwerkstätten zu unterstützen", so LAbg. Renner.
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