Heinisch-Hosek: Alleinerzieherinnen und ältere Frauen sind besonders von Armut betroffen

Wien (OTS) - "Alleinerzieherinnen, ältere Frauen und Familien mit mehr als 3 Kindern sind von Armut besonders betroffen", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek angesichts des aktuellen Armutsberichtes. Es sei im Kampf gegen die Armut schon einiges passiert, auf diesem Weg gelte es weiterzugehen. Das soeben beschlossene Familienpaket und die im Herbst beschlossene 13. Familienbeihilfe sowie die Absenkung bzw. Abschaffung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge für kleine Einkommen im vergangenen Sommer oder auch der Mindestlohn von 1000 Euro würde ganz vielen Frauen eine finanzielle Besserstellung bringen. "Da sind wir auf einem richtigen Weg, den wir weitergehen müssen", so Heinisch-Hosek weiter.

Das Wichtigste gerade in der derzeit angespannten Lage am Arbeitsmarkt sei allerdings, dass Frauen Arbeit hätten, von der sie auch leben könnten. Gleichzeitig gehe es darum, jede Form von Höherqualifizierung anzubieten, wo dies möglich sei. Daher sei auch die gestartete Qualifizierungsoffensive für Frauen so wichtig, betonte die Frauenministerin.

Wichtigste Voraussetzung vor allem für die armutsgefährdeten Alleinerzieherinnen sei es, dass die Kinderbetreuungsplätze auch für die Unter 3-Jährigen und den ganzen Tag in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen und dass sich die Öffnungszeiten der Kindergärten am Urlaub der Mütter orientieren. "Da haben wir großen Nachholbedarf. Wenn eine Mutter nur 5 Wochen Urlaub hat, der Kindergarten allerdings bis zu 11 Wochen im Jahr geschlossen hat, dann kommen alle Eltern in Schwierigkeiten, aber ganz besonders die armutsgefährdeten Alleinerziehungen", so Heinisch-Hosek abschließend.

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