Leichtfried: Zukunft liegt in einem gentechnikfreien Niederösterreich

Nischen nutzen und gentechnikfrei produzierende Betriebe stärker fördern

St. Pölten, (SPI) - Im Fahrtwind des "Neins" zu den Bestrebungen der EU-Kommission in Brüssel, den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Österreich zuzulassen, erneuert der SPNÖ-Landwirtschaftssprecher, LAbg. Mag. Günther Leichtfried, einmal mehr seine Forderung nach einer gentechnikfreien Landwirtschaft in Niederösterreich. "Nicht nur die Konsumentinnen und Konsumenten fordern eine gentechnikfreie Landwirtschaft, auch für die klein strukturierte Landwirtschaft in Niederösterreich ist die biologische Komponente in der Zukunft sicherlich eine entscheidende Marketing-und Wettbewerbsfrage", unterstreicht der SP-Agrarsprecher die wachsende Nachfrage nach gentechnikfreien Produkten und ihre wirtschaftliche Bedeutung.****

Gentechnisch veränderte Pflanzen am Feld und gentechnisch veränderte Lebensmittel werden von einer großen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt. Hier liegt nicht nur eine Chance für die Landwirtschaft, sondern gleichzeitig auch ein Auftrag. "Der Slogan vom ‚Feinkostladen Europas’ darf kein Marketinggag bleiben, sondern wir müssen auf allen Ebenen für dessen Umsetzung arbeiten. Dazu ist ein finanzielles Rahmenkonzept notwendig, das mit entsprechenden Förderinstrumenten ausgestattet ist. Niederösterreich als gentechnikfreie Modellregion wäre nicht nur ein starkes Signal über die Landesgrenzen hinaus, sondern die einzige passende Antwort in Richtung Gentechnik-Lobbyismus", so Leichtfried abschließend.
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