Bezirksmuseen-Tag 2009: Neues Buch "Vergnügungsstätten"

Wien (OTS) - "Vergnügen muss sein" lautet die launige Devise beim heurigen "Tag der Wiener Bezirksmuseen". Am Sonntag, 22. März, ist es wieder soweit: Alle 23 Wiener Bezirksmuseen und einige Sonder-Museen haben einheitlich zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet. Überall werden Klein-Ausstellungen rund um einstige Unterhaltungsstätten geboten. Zusätzlich bietet ein neues Buch wertvolle Informationen zu diesem Thema. In der Reihe "Archivbilder" des Sutton-Verlages ist ein hübscher Bildband über Varietes, Etablissements, Ballsäle und Zirkusfestbauten erschienen. Gestalter dieses unterhaltsamen Werks mit dem Titel "Wiener Vergnügungsstätten" sind Dr. Elfriede Faber (Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft Wiener Bezirksmuseen) und Robert Kaldy (Leiter des Museums für Unterhaltungskunst). Die Publikation hat einen Umfang von 128 Seiten und enthält rund 180 Abbildungen. Faber und Kaldy erinnern die Leser zum Beispiel an das legendäre "Elysium" sowie an den "Apollo-Saal", wo einstmals Stars wie Charlie Chaplin, Buster Keaton oder Josephine Baker das Publikum in ihren Bann zogen. Von artistischen Künsten im "Zirkus Renz" bis zum festlichen Geschehen im "Kasino Zögernitz" werden in dem Band mannigfaltige Vergnügungen aus früherer Zeit dargestellt. Das Buch ist zum Preis von 18,90 Euro im gut sortierten Fachhandel erhältlich (ISBN 978-3-86680-423-4).

Kolossaler Umtrunk, Wäschermädel-Ball und Rutschpartie

Im Alten Wien gab es vielerlei Vergnügungsmöglichkeiten für Jung und Alt. Angehörige aller Bevölkerungsgruppen feierten gerne und das Angebot an Lustbarkeiten war groß, vom festlichen Tanz-Abend bis zur Zirkus-Vorstellung. Das Buch "Wiener Vergnügungsstätten" geht auch besonders auf die Kabarett-Landschaft in Wien ein. Von einer Rutschbahn am Tivoli in Meidling bis zu Bällen der Fiaker und Wäschermädel berichten die Autoren Faber und Kaldy über eine wahrhaft breite Palette an Belustigungen in vergangenen Tagen. Ein kolossales Vergnügen waren die Festivitäten im "Colosseum" in der Brigittenau. Dort war das Zuhause eines riesenhaften Elefanten aus Holz und Papiermache, genannt "Coloss", in dessen Inneren etwa 50 Personen stehend zechen konnten. All die historischen Fotografien, Stiche, Programme und sonstigen Erinnerungen an die Vergangenheit stammen aus den reich gefüllten Archiven der Wiener Bezirksmuseen. Wie der Erwerb dieses Buches lohnt sich ein längeres Verweilen in den 23 Bezirksmuseen und Sonder-Museen. Angaben über die einzelnen Museen (Adressen, Schwerpunkte, etc.) findet man im Internet unter www.bezirksmuseum.at. (Schluss) enz

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