Tauß: 'Aktion Future' ist zielgerichtete Maßnahme zur Förderung junger Menschen

Zu FPÖ: Sinnvolle Verbesserungsvorschläge statt Ängste der Jungendlichen zu schüren

Wien (SK) - "Die FPÖ hat heute wieder einmal bewiesen, dass sie keine Ahnung von der Politik und den Menschen hat, sondern nur Ängste schürt", zeigte sich die Bundesvorsitzende der Jungen Generation Tina Tauß heute, Montag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst verärgert. Dass die FPÖ einen Ausbau der überbetrieblichen Lehrwerkstätten und der Lehrstellenförderung fordert, zeugt von der typischen FPÖ-Unkenntnis, denn "Sozialminister Hundstorfer kämpft mit konkreten Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit an, etwa mit der Ausbildungsgarantie für bis zu 18-Jährige und der 'Aktion Future', die auf 19- bis 24-Jährige abzielt", so Tauß. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei es umso wichtiger, an einem Strang zu ziehen, anstatt Ängste zu schüren. ****

"Alles was von der FPÖ in schwierigen Zeiten kommt, ist Schreckenspolitik auf dem Rücken der jungen Menschen in unserem Land", machte Tauß deutlich. Durch die "Aktion Future" soll jeder Jugendliche zwischen 19 und 24 Jahren innerhalb von einem halben Jahr einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz finden. Wenn nicht, stehen über 40.000 Jugendlichen Qualifizierungsmaßnahmen durch das AMS zur Verfügung. Tauß unterstrich noch einmal ihre Forderung von jugendgerechter Information zu diesen Maßnahmen, allein schon deswegen, damit Jugendliche von der Unkenntnis der FPÖ in einer ohnehin schwierigen Situation nicht zusätzlich verunsichert werden.

Zum Thema Ausbau der Überbetrieblichen Lehrwerkstätten erinnerte Tauß: "Sozialminister Hundstorfer hat schon mehrere Male, unter anderem auch im Plenum des Nationalrates betont, dass die überbetrieblichen Ausbildungsplätze bis Herbst auf 12.000 aufgestockt werden." Die JG-Vorsitzende zeigte sich verwundert, dass dies beim Dritten Nationalratspräsidenten und seinen Kollegen noch nicht angekommen sei.

Abschließend wies Tauß darauf hin, dass 343 Millionen Euro in die Lehrstellenförderung investiert werden, wodurch "es keine Lehrstelle in Österreich gibt, die nicht staatlich gefördert wird". "Ich appelliere an die FPÖ, sinnvolle Verbesserungsvorschläge vorzulegen, um den jungen Menschen in Österreich wirklich zu helfen, anstatt politisches Kapital aus den Problemen der Jugendlichen zu schlagen", so Tauß. (Schluss) df

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