vida fordert mehr Geld für Pflege- und Sozialbereich

Investitionen in Branche nutzen Bevölkerung und schaffen Jobs

Wien (vida/ÖGB) - Unterstützung für die Forderung der Volkshilfe nach mehr Geld für den Ausbau der Pflege und Betreuung kommt von der Gewerkschaft vida. "Pflege und Betreuung werden derzeit zu Recht als Zukunftsbranchen bezeichnet. Für die Sicherung der Qualität von Pflege und Betreuung und zur Schaffung guter Arbeitsbedingungen in der Branche braucht es aber dringend mehr Geld", sagt der stellvertretende vida-Vorsitzende Willibald Steinkellner.++++

Der Gesundheits- und Sozialbereich ist eine Zukunftsbranche, die neue dauerhafte Beschäftigungschancen für tausende Menschen bietet. "Von einem Ausbau der mobilen Pflege und Betreuung, aber auch von der Qualitätssicherung in den Krankenhäusern und Pflegeheimen profitieren alle: die PatientInnen und die Beschäftigten", so Steinkellner. Die öffentliche Hand müsse deshalb - gerade in der Wirtschaftskrise -intensiv in diese Zukunftsjobs investieren, verlangt Steinkellner.

Zur Sicherung der Qualität im Gesundheitsbereich fordert vida einen verpflichtenden Mindestpersonalschlüssel für alle Krankenanstalten. "Burn-Out und Überstunden ohne Ende sind in vielen Krankenanstalten an der Tagesordnung", schildert Steinkellner. Verbesserungen fordert vida auch bei der 24-Stunden-Betreuung. "Nach wie vor gibt es keine verpflichtende Ausbildung und damit keine verbindlichen Qualitätsstandards für die so genannte Personenbetreuung. vida hat ein detailliertes Berufsbild ausgearbeitet, das jederzeit umgesetzt werden könnte", so Steinkellner abschließend.

ÖGB, 16. März 2009 Nr. 143

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