Wiener ÖVP kritisiert Zulagen und Gebühren für Stadt-Mitarbeiter

Wien (OTS) - In der montäglichen Pressekonferenz der Wiener ÖVP mit GR Dr. Wolfgang Ulm standen diesmal die "1800 Zulagen und Sondergebühren für Bedienstete der Stadt Wien" auf der Tagesordnung.

Durch die Vielzahl der Nebengebühren ergebe sich ein "gigantischer Verwaltungsaufwand", so Ulm. Er staune nicht nur über die hohe Anzahl der Zulagen, sondern vor allem über den Inhalt des Gebührenkataloges. Beim "Erfinden" von Zulagen zeige der "städtische Amtsschimmel" große Kreativität. Darüber hinaus seien die Nebengebühren für die städtischen MitarbeiterInnen von Nachteil, da sie "vom Wohlwollen der SPÖ" abhängig wären. Die Bediensteten müssten einen Anspruch auf ein festes Gehalt haben, um nicht in ein Abhängigkeitsverhalten zu geraten. So würden bei "Nicht-Wohlverhalten" Zulagen gestrichen werden, kritisierte Ulm. Kurios empfinde er hingegen etwa das "Schussgeld" für MitarbeiterInnen des Forstamts. Als weitere Beispiele nannte er Zulagen der Städtischen Schulverwaltung für die Reinigung verschiedener Fußböden, unterschiedliche Betriebszulagen bei den Wiener Bädern und die Zulage der Bestattung Wien für das "Verlöten von Särgen".

Ulm forderte ein neues Vertragssystem, eine Reduzierung des Nebengebührenkatalogs und einen Rechtsanspruch auf Zulagen, da diese oft das halbe Gehalt ausmachen würden.

Das Zulagensystem "des Belohnens und Bestrafens" mache krank und sei daher auch für häufige Frühpensionierungen verantwortlich, erklärte Ulm abschließend.

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