Wohnbau - SP-Stürzenbecher: "Stadt Wien investiert alleine 2009 knapp 730 Mio. Euro in Gemeindebauten und Amtshäuser"

70 Prozent der stadteigenen Gebäude sind bereits saniert - bei den Privaten sind es nur 15 Prozent

Wien (SPW-K) - "Wiener Wohnen investiert heuer die gewaltige Summe von knapp 600 Millionen Euro in Erhaltungs- und Verbesserungsmaßnahmen in den Städtischen Wohnhausanlagen. Ein Fakt, das dem grünen Gemeinderat Maresch bis jetzt offenbar vollkommen verborgen geblieben ist", stellt der Vorsitzende des Wohnbauausschusses, SP-Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher fest. Auch bei den Amtshäusern investiert die Stadt alleine heuer rund 120 Mio. Euro plus zusätzlicher sechs Mio. Euro für thermisch- energetische Maßnahmen.

Bei den Wohnhausanlagen werden heuer 164 Mio. Euro alleine für die Sanierung von insgesamt 7.928 Wohnungen aufgewendet. Im Rahmen der Sanierungsoffensive wird diese Leistung im kommenden Jahr weiter gesteigert: 2010 investiert Wiener Wohnen die Rekordsumme von 192 Mio. Euro in Revitalisierungsmaßnahmen von Gemeindebauten mit insgesamt 9.950 Wohnungen. Auch die zusätzlichen 11 Mio. Euro aus dem Konjunktur- und Beschäftigungspaket fließen direkt in Gemeindebauten und dienen speziell thermisch-energetischen Maßnahmen.

Um diese umfassenden Sanierungstätigkeiten auf eine stärkere und effizientere Basis zu stellen, startete die Hausverwaltung Wiener Wohnen mit 1. Januar 2009 das Projekt "Reorganisation Technikbereich". "Das erklärte Ziel ist es, eine zentrale Planung und Steuerung des Sanierungsgeschehens zu ermöglichen, mehr Wohnhausanlagen in den kommenden Jahren zu sanieren und das Budget für diese Maßnahmen sicher zu stellen", sagt Stürzenbecher. Konkret bedeute dies, dass jährlich 80 der dringlichsten Bausanierungsprojekte mit mindestens 8.200 Wohnungen und einem Investitionsvolumen von rund 152 Mio. Euro ausgewählt werden und ein "Sanierungskataster" erstellt wird.

"Derzeit sind im stadteigenen Bereich bereits rund 70 Prozent des Gebäudebestandes saniert - im privaten Bereich sind es nur 15 Prozent! Es zeigt sich wieder einmal, dass die Grünen auf einem Auge blind sind und mit Kritik an privaten Hausbesitzern gerne sparen", stellt Kurt Stürzenbecher fest.
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