Tumpel zu Februar-Inflation: Teuerung weiter bekämpfen

Wohnen billiger machen - Preisgesetz ändern

Wien (OTS) - Nach wie vor müssen die Menschen für Essen und Wohnen tief ins Geldbörsel greifen. "Die Preise sind anhaltend hoch", sagt AK Präsident Herbert Tumpel. "Bereits im Vorjahr mussten die Konsumenten Rekordpreise zahlen und von diesem Niveau sind sie jetzt nochmals gestiegen." So wurden Lebensmittel im Jahresvergleich um 2,2 Prozent und Wohnen um 2,5 Prozent teurer und machen mehr als die Hälfte der Gesamtinflation aus. Der minimale Rückgang bei den Lebensmittelpreisen seit heurigem Jänner kann aber darüber nicht hinwegtäuschen: Seit eineinhalb Jahren verharren die Lebensmittel auf einem Höchstpreisniveau. Auch unsere jüngsten Preisvergleiche mit Deutschland zeigen, dass gleiche Lebensmittel heimische Konsumenten noch immer um ein Fünftel mehr belasten als deutsche. "Die Ausgaben für Wohnen und Lebensmittel machen mehr als ein Drittel der Haushaltsausgaben aus", so der AK Präsident, "das trifft insbesondere jene stark, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen." Daher muss neben einer Stärkung der Kaufkraft auch die Teuerung bekämpft werden. Die AK fordert, dass Wohnen billiger werden muss. Eine umfassende Änderung des Mietrechts muss die MieterInnen spürbar entlasten. "Wir dürfen die Teuerung nicht aus den Augen verlieren", sagt Tumpel, "daher soll auch das Preisgesetz geändert werden, damit künftig wirksamer gegen überhöhte Preise vorgegangen werden kann", erinnert der AK Präsident. Für die Preise soll künftig auch der Konsumentenschutzminister statt des Wirtschaftsministers zuständig sein.

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