Kickl: SPÖ und ÖVP haben keine Antworten auf Armutsproblematik

SPÖ-Sozialminister Hundstorfer wirkte schon in gestriger "Pressestunde" bei diesem Thema hilflos

Wien (OTS) - "Leider haben SPÖ und ÖVP bisher keinerlei vernünftige Antworten auf die Armutsproblematik", erklärte heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl zu den aktuellen Zahlen der Statistik Austria, wonach nach wie vor rund eine Million Menschen in Österreich armutsgefährdet seien. Es gebe keinerlei Forschritte bei der Armutsbekämpfung, was vor allem auch damit zusammenhänge, dass die Neuauflage von Rot und Schwarz den Menschen, darunter vielen Arbeitslosen, keine Perspektive bieten könne. "Die bisherigen Maßnahmen für den Arbeitsmarkt sind in der derzeitigen Krisensituation ja nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Angesehen davon ist eine Ausbildungsgarantie für Jugendliche reine Augenauswischerei, denn man kann nicht einen Lehrplatz garantieren, den es gar nicht gibt", so Kickl weiter.

Abgesehen davon, dass SPÖ und ÖVP mit der Mindestsicherung als Gießkannenmethode ohnehin auf dem Holzweg seien, solle Hundstorfer außerdem einmal die Differenz erklären, die zwischen den von ihm gestern in der "Pressestunde" genannten Zahlen von 260-270.000 potentiellen Empfängern der Mindestsicherung und den rund eine Million armutsgefährdeten Menschen in Österreich liege. Wenn alleine schon rund 400.000 Personen davon als "manifest arm" gelten würden, dann müsse der Empfängerkreis doch eigentlich deutlich darüber liegen. "Für Hundstorfer trifft genau das zu, was im letzten 'News' über ihn zu lesen war: 'Ein Verwalter des Sozialressorts, kreative Würfe sind von ihm nicht zu erwarten.' Dabei bräuchte es gerade bei der steigenden Armut neue Konzepte wie eine aktive Arbeitsmarktpolitik, eine Verringerung im Bereich der 'Working poor' oder etwa auch eine Valorisierung der Sozialleistungen", schloss Kickl.

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