Mölzer: Finanzquellen von "Libertas" werden immer aufklärungsbedürftiger

"Libertas"-Ableger in Österreich kommt nicht vom Fleck - EU-kritische Wähler sehen in der FPÖ die einzig wählbare Alternative

Wien (OTS) - Die Finanzquellen der "Libertas"-Bewegung, die bei
der Europawahl am 7. Juni auch in Österreich antreten will, werden immer aufklärungsbedürftiger, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer zu einem heutigen Bericht des Internetdienstes "euobserver.com". "Auf der einen Seite bestreitet der Gründer von Libertas, der irische Millionär Declan Ganley, daß er enge Verbindungen zum militärisch-industriellen Komplex der USA habe. Und auf der anderen Seite beklagt die irische Organisation ‚Standards in Public Office’, die die Einhaltung ethischer Standards überwacht, daß sie nicht genügend Informationen über die Kampagne von Libertas, insbesondere über deren Zahlungen, erhalte. Und wenn angeblich Ganleys Mitarbeiter sowohl für die Geschäfte mit dem US-Militär als auch für Libertas tätig sind, dann besteht eine mehr als schiefe Optik", so Mölzer weiter.

Überhaupt dürfte sich, so der freiheitliche EU-Mandatar, "Libertas" recht zweifelhafter Methoden bei der Gewinnung von Mitstreitern bedienen. "In Schweden etwa haben Libertas-Vertreter - wenn auch erfolglos - versucht, die EU-skeptische Juniliste mit einer Million Euro zu kaufen. Das ist eine Vorgangsweise, die zu einer lateinamerikanischen Bananenrepublik passen mag, aber in Europa nichts zu suchen hat", betonte Mölzer.

Weiters erklärte Mölzer, daß Libertas und deren Chef Ganley erkennen müßten, daß man mit Geld nicht alles kaufen kann. "In Österreich wie in Deutschland sind die Libertas-Ableger verzweifelt auf der Suche nach Kandidaten für die EU-Wahl. Was Österreich betrifft, wird deutlich, daß zentralistische, von außen gesteuerte Parteien nur einen höchst bescheidenen Anklang finden. Denn hierzulande schenken die EU-skeptischen Wähler den Freiheitlichen das Vertrauen, weil sie genau wissen, daß die FPÖ von außereuropäischen Geldgebern unabhängig ist und für eine glaubwürdige Alternative zur Europäischen Union stehen", schloß der freiheitliche Europaparlamentarier.

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