AK-Wahl 2009: Erstmals Wahllokal am Hauptbahnhof Linz

Linz (OTS) - 491.242 Wahlberechtigte werden von heute bis 28. März entscheiden, wer sie in den nächsten fünf Jahren in der AK vertritt. "Wir haben alles getan, um den Mitgliedern das Wählen so einfach wie möglich zu machen, zum Beispiel erstmals ein Wahllokal am Linzer Hauptbahnhof eingerichtet", sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer und ersucht, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen: "Je höher die Wahlbeteiligung desto stärker ist die AK und desto mehr Gehör finden die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der politischen Diskussion."

Bei der AK-Wahl gibt es drei Varianten der Stimmabgabe: Wählen im Betrieb, per Brief oder in einem öffentlichen Wahllokal.

Betriebswahl: Etwa 221.000 Wahlberechtigte - das sind 45 Prozent -werden ihre Stimme direkt im Betrieb abgeben können. Dazu wurden rund 1200 Betriebswahlsprengel mit etwa 5000 ehrenamtlichen Kommissionsmitgliedern eingerichtet. Erstmals ist es auch gelungen, kleine(re) Betriebe in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Betriebswahlsprengel zusammenzufassen, z.B. rund 120 Betriebe mit mehr als 1300 Beschäftigten in der PlusCity in Pasching.

Ein wesentlicher Punkt war, die Wahlzeiten so festzulegen, dass sie einerseits den betrieblichen Ablauf nicht stören, anderseits mit den Arbeitszeiten möglichst aller Mitarbeiter/-innen harmonieren. Gestartet wurde das Wählen in den Betrieben heute früh um 2.00 Uhr in der voestalpine Grobblech GmbH. Beendet wird die Betriebswahl von der PlusCity in Pasching am 27. März um 19.15 Uhr.

Briefwahl: Etwa 270.000 Wahlberechtigte - das sind 55 Prozent -sind Briefwähler/-innen. Das ist sowohl von der Anzahl als auch vom Prozentsatz her höher als bei der Wahl 2004. Der Grund dafür liegt hauptsächlich darin, dass der Beschäftigtenzuwachs der vergangenen Jahre vor allem in Betrieben ohne Betriebsrat stattgefunden hat. Dort ist es aber manchmal schwierig und in vielen Fällen aufgrund der Betriebsgröße nicht sinnvoll, ein Wahllokal einzurichten.

Briefwähler/-innen haben ihre Wahlunterlagen an die Wohnadresse geschickt bekommen. Ihre Stimme können sie bis spätestens 28. März per Post retournieren oder in einem der öffentlichen Wahllokale abgeben. Wichtig ist, dass jede Wählerin/jeder Wähler die Stimme einzeln im eigenen Rücksendekuvert zurückschickt. Sind mehrere Stimmzettel in einem Kuvert, sind leider alle ungültig! Gehen die Wahlunterlagen verloren, kann trotzdem gewählt werden - allerdings nur mehr in einem der öffentlichen Wahllokale.

Öffentliche Wahllokale: Bevorzugt eine Briefwählerin/ein Briefwähler die persönliche Stimmabgabe oder sind die Unterlagen verloren gegangen, stehen bis 28. März auch öffentliche Wahllokale zur Verfügung. Diese befinden sich in der AK in Linz, in allen AK-Bezirksstellen, im Volksheim Traun sowie zum ersten Mal auch am Hauptbahnhof Linz. Tausende Pendler/-innen werden dadurch ihre Stimme am Weg zur oder von der Arbeit abgeben können.

Wahlwerbende Gruppen: Zur Wahl stehen die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (2004: 67,02 Prozent, 75 Mandate), der Österreichische Arbeiter- und Angestelltenbund (2004: 23,39 Prozent, 26 Mandate), die Freiheitlichen Arbeitnehmer (2004: 4,71 Prozent, 5 Mandate), die Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen (2004: 3,71 Prozent, 4 Mandate), der Gewerkschaftliche Linksblock (2004: 0,63 Prozent, kein Mandat) und das Bündnis Mosaik (2004: 0,53 Prozent, kein Mandat).

Fotos vom Wahllokal am Linzer Hauptbahnhof finden Sie unter www.arbeiterkammer.com

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