Landau: Mindestsicherung nicht aufs Abstellgleis schieben

Caritasdirektor fordert, das Thema Armutsbekämpfung voranzutreiben

Wien, 15.3.09 (KAP) Der Caritasdirektor der Erzdiözese Wien, Msgr. Michael Landau hat anlässlich der Aussagen von Sozialminister Rudolf Hundstorfer in der ORF-"Pressestunde" vor weiteren Verzögerungen bei der Einführung der bedarfsorientierten Mindestsicherung gewarnt: "Der Zug darf jetzt nicht aufs Abstellgleis geschoben werden! Ich fordere, dass es nicht alle paar Wochen zu weiteren Verzögerungen kommt. Bei der bedarfsorientierten Mindestsicherung geht es konkret um nachhaltige Verbesserungen für sozial schwache Menschen. Das darf gerade in Zeiten der wirtschaftlich angespannten Situation nicht auf die lange Bank geschoben werden".

Landau appellierte daher dringend an Sozialminister Hundstorfer und die Vertreter der Bundesländer, das Thema Armutsbekämpfung in Österreich voranzutreiben und an dem noch vor wenigen Wochen angekündigten "Fahrplan" und der Einführung der bedarfsorientierten Mindestsicherung zum 1. Jänner 2010 festzuhalten. Damit könne der Sozialstaat Österreich ein Stück "armutsfester" und "zukunftstauglicher" gemacht werden. (ende)
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