Heinisch-Hosek zu Kindergeld: Arbeitsgrenze statt Beitragsgrenze wäre weitere Verbesserung für Familien

Wien (SK) - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nimmt die heutige Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zum Kindergeld zur Kenntnis. Sie betonte, dass "die Verhandlungen zum Kindergeld Neu rasch angegangen werden müssen", weil für BezieherInnen das tatsächliche Einkommen oft schwer abzuschätzen sei. Die Ministerin fordert die Einführung einer Arbeitszeitgrenze statt der Beitragsgrenze. ****

"Wenn jemand seine Arbeitszeit um circa ein Drittel reduziert, um sein Kind zu betreuen, soll es unerheblich sein, wie viel in der reduzierten Arbeitszeit verdient wird", erklärte Heinisch-Hosek. Damit würden Berechnungsschwierigkeiten entfallen und es gebe klare, eindeutige Regelungen, an der sich Eltern orientieren könnten, erläuterte die Ministerin.

Weitere Verbesserungen aus Regierungsprogramm rasch umsetzen

Schon mit 1.1.2008 gab es eine maßgeblich Verbesserung für Familien, da seit dem nur mehr der übersteigende Betrag und nicht mehr das gesamte Kindergeld zurück zu zahlen sei, erinnerte Heinisch-Hosek. "Nun müssen die im Regierungsprogramm vorgesehenen weiteren Verbesserungen rasch umgesetzt werden, damit Eltern ab 1.1.2010 weiter davon profitieren können", machte die Ministerin deutlich. Denn es bestehe nach wie vor das Problem, dass BezieherInnen aufgrund diverser Zulagen, wie etwa für Nacht- und Feiertagsarbeit, sowie durch KV-Erhöhungen und Überstunden, ihr Einkommen nicht richtig einschätzen könne. Durch die Einführung einer Arbeitszeitgrenze wären diese Probleme behoben. (Schluss) df

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