FPÖ fordert Arzneimittel-Serviceline für blinde und sehbehinderte Menschen

Hofer: Antrag wurde im Parlament eingebracht

Wien (OTS) - Der freiheitliche Behindertensprecher NAbg Ing.
Norbert Hofer fordert eine kostenlose Arzneimittel-Servicenummer für blinde und sehbehinderte Menschen. "Laut dem Behindertenbericht 2008 haben in Österreich 318.000 Menschen eine dauerhafte Sehbeeinträchtigung, das sind 3,9 Prozent der Bevölkerung. Trotzdem sind für blinde- und sehbehinderte Menschen Beipackzettel auf Medikamenten nicht zugänglich", zeigt der freiheitliche Abgeordnete auf.

"Zwar sind die meisten Arzneimittel mit ertastbaren Braillezeichen versehen, die (lebens-)wichtigen Informationen für deren Verwendung sind für blinde- und sehbehinderte Menschen jedoch nicht lesbar. Um diesen Zustand zu verbessern, habe ich bereits einen Antrag im Nationalrat eingebracht. Ich ersuche die Bundesregierung, österreichweit eine Hotline für Gebrauchsinformationen von Arzneispezialitäten zu installieren", so Hofer.

"In Tirol wurde bereits im Jahr 2007 ein Pilotprojekt gestartet. Unter einer kostenlosen Servicenummer erhalten blinde- und sehbehinderte Menschen von einem ausgebildeten Apotheker wichtige Informationen aus den Beipacktexten der Medikamente", erläutert Hofer. "Dieses Projekt muss auf ganz Österreich ausgedehnt werden und ich hoffe auf die Zustimmung aller Fraktionen zu meinem Antrag", schließt der freiheitliche Behindertensprecher.

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