GPA-djp-Katzian zu Handels-Kollektivvertrag: Gewerkschaftliche Forderungen nicht vom Tisch

Höhere Einstiegsgehälter, bessere Absicherung des Lebenseinkommens und bessere Arbeitszeitregelungen

Wien (GPA-djp) - "Auch wenn die Sparte Handel in der Wirtschaftskammer nun über die Medien ausrichten lässt, die Reform des Handels-Kollektivvertrages sei gescheitert, braucht sie nicht glauben, dass damit zentrale und wichtige Forderungen im Interesse der Beschäftigten im Handel vom Tisch seien. Diese werden unabhängig von den Reformverhandlungen bei der nächsten KV-Runde Thema sein", so der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Wolfgang Katzian zu heutigen Medienberichten

"Der Handel hat trotz Wirtschaftskrise zuletzt hervorragend verdient, große Handelsketten sogar überdurchschnittlich. Es gibt von uns kein Verständnis für Überlegungen, die notwendige Reform des Kollektivvertrages auf Kosten der Einkommensperspektive der Handelsangestellten durchsetzen. Es ist zu billig, nun der Gewerkschaft den Schwarzen Peter für das Stocken der Gespräche zuzuschieben. Die GPA-djp ist selbstverständlich bereit, die Gespräche über die KV-Reform weiter zu führen. Sowohl die Erhöhung der Einstiegsgehälter, die Vereinfachung von Zuschlags- und Arbeitszeitregelungen ohne Qualitätsverlust für die Betroffenen wird unabhängig vom weiteren Verlauf der Reformgespräche auf der Agenda der kommenden KV-Verhandlungen stehen. Die Losung der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer - Ganz oder gar nicht - ist für uns völlig inakzeptabel", so der GPA-djp-Vorsitzende.

ÖGB, 13. März 2009 Nr. 139

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