Heuras: Schmied soll Zusage bei Schulpsychologen einhalten

NÖ in der Gewaltprävention beispielgebend

St. Pölten (NÖI) - "Dass Bildungsministerin Schmied die Zusage für fünf zusätzliche Schulpsychologen für Niederösterreich nicht einhält, ist nicht akzeptabel", so VP-Bildungslandesrat Mag. Johann Heuras. Gerade die tragischen Ereignisse in Winnenden in Deutschland würden zeigen, wie wichtig Schulpsychologen sind, so der Landesrat weiter. "Die Bildungsministerin soll ihre Zusagen einhalten und sich bei ihrer Kollegin, Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, für die Schaffung dieser Dienststellen einsetzen. Das ist ihre Aufgaben, die sie wahrzunehmen hat."

Die Notwendigkeit der Schulpsychologie werde durch solche Ereignisse wie gestern in Deutschland immer wieder ins Rampenlicht gezogen. Schließlich werden die entsprechenden Aufgaben der Schule bezüglich verhaltensauffälliger SchülerInnen immer mehr. Auch gebe es verschiedenste Zusatzaufgaben in den Schulen, da immer mehr erzieherische Bereiche an die Schulen delegiert werden. "Die Schule kann nicht Reparaturanstalt für die Gesellschaft sein, hat aber auf aktuelle Bedürfnisse zu regieren", stellt der VP-Bildungslandesrat fest.

Niederösterreich habe in diesem Bereich viel getan und sei beispielgebend in Österreich. So wurden Schwerpunkte im Bereich Persönlichkeitsbildung gesetzt, die Schulsozialarbeit werde laufend ausgebaut oder die neue Fachstelle für Gewaltprävention wurde eingerichtet. Ebenso werde z.B. das Angebot an BeratungslehrerInnen ausgebaut und jede Schule in NÖ führe auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll Gewaltpräventionsprojekte durch. "Aber auch dieses System funktioniert nur mit einer abgesicherten und personell gut ausgestatteten Schulpsychologie", hält Heuras fest.

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/9020 DW 141
www.vpnoe.at

Volkspartei Niederösterreich
Öffentlichkeitsarbeit

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0001