FPÖ-Königshofer beanstandet Ignoranz der Regierungsparteien gegenüber Oppositions-Empfehlungen

Bankenkrise erfordert sowohl geistreiche Lösungsansätze als auch die gemeinsame Anstrengung aller Parteien - inklusive Opposition

Wien (OTS) - Die von der FPÖ vorgeschlagenen Änderungen bei den Bilanzierungsregeln der Banken fänden bemerkenswerterweise, so FPÖ-NAbg. DDr. Werner Königshofer, keinerlei Gehör bei den anderen Parteien, allen voran nicht bei der ÖVP. Es sei erstaunlich, dass die Herrschaften der Regierungsfraktion nicht einmal bereit seien, sich darüber zumindest einmal Gedanken zu machen. Königshofer vermisse aufgrund dieser Ignoranz Oppositionsanträgen gegenüber, das nötige seriöse Herangehen an mögliche Lösungsansätze die veritable Bankenkrise betreffend.

Zugunsten des heimischen Bankenstandorts habe die FPÖ empfohlen, die sofortige Abschreibungspflicht für Wertverluste bei Wertpapieren und Krediten durch eine zeitlich befristete Sonderregelung zu ersetzen. Wonach dann die Abschreibung fauler Kredite und "toxischer" Wertpapiere über 10 bis 20 Jahre möglich sein solle, erklärt Königshofer. "Ein Anregung, die vor allem darin überzeugt, dass der Staat keine finanziellen Risiken übernimmt."

Als Oppositionspolitiker bemängelt Königshofer die Vorgehensweise der Regierungsparteien, Vorschläge der Opposition bereits vorweg - ohne sich damit auseinander zu setzen - zu zerschlagen. So sei jedenfalls "kein Staat zu machen", geschweige denn, eine Krise in den Griff zu bekommen.

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