Lehrer-Debatte: BZÖ-Haubner regt Koalitionsausschuss an

Wien (OTS) - "SPÖ und ÖVP sollten rasch den Koalitionsausschuss einberufen und die derzeitigen Differenzen in der Lehrer-Debatte ausräumen. Es ist höchst an der Zeit, dass die Regierungsparteien darüber reden, was die Schule und vor allem die Schüler brauchen", schlug heute BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner vor.

Dringend notwendig seien pädagogische, finanzielle und organisatorische Investitionen, die alle im Interesse der Schüler stehen sollten. "Unsere Jugend muss individuell gefordert und gefördert werden; vor allem aber müssen die jungen Menschen erfolgreich lernen können. Begleitet von Lehrern, die - bestens ausgebildet - mit Freude unterrichten, und die Schüler mögen", betonte Haubner.

Rasch müsse daher eine schon längst überfällige Generalreform in Angriff genommen werden, denn jede Umstrukturierungen dauere mindestens zehn Jahre. "Wir brauchen diese Investitionen wie ein nachhaltiges Konjunkturpaket. Auch eine Erhöhung des Bildungsbudget ist dringend notwendig. Wir benötigen für die nächsten fünf Jahre zwei Milliarden Euro", forderte Haubner.

Der BZÖ-Antrag ist eine Kombination aus Schulreform- und Konjunkturantrag. "Schule" müsse ein attraktiver Arbeitsplatz für Schüler und Lehrer sein", so Haubner. Sie forderte einen entsprechenden "Bürostandard" für administrative und pädagogische Zwecke . Auch eine Tagesbetreuung müsse möglich sein. Haubner fordert darüber hinaus ein neues Dienst- und Besoldungsrecht für Pädagogen. Der Bund solle künftig für die Gesetzgebung, die Länder für die Vollziehung zuständig sein.

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