Einigung mit Betriebsrat gescheitert

Trotz gemeinsam abgestimmter Vereinbarung lässt Postbus - Betriebsrat Einigung über Verlagerung des Postbus-Standortes Erdberg scheitern

Wien (OTS) - Nach zahlreichen Verhandlungsrunden in den
vergangenen Wochen und einer gestern gemeinsam erarbeiteten Vereinbarung zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat der ÖBB-Postbus GmbH lässt der Betriebsrat heute ohne Angabe von Gründen diese Vereinbarung platzen. Und das, obwohl für alle 156 MitarbeiterInnen vom Standort Erdberg eine Arbeitsplatzgarantie durch das Unternehmen vorliegt. Es wird vermutet, dass der Grund für das Scheitern der geplante Transfer von 13 Post-Beamten in den ÖBB-Konzern gewesen sein könnte. Alle nun vom Betriebsrat aufgebrachten Vorwürfe entbehren jeglicher Grundlage.

Arbeitsplatzgarantie
Die Geschäftsführung hat von Anfang an betont, dass alle 156 Mitarbeiter des Standortes Erdberg einen Arbeitsplatz bei Postbus oder im ÖBB-Konzern erhalten werden. Diese in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht selbstverständliche Arbeitsplatzgarantie wurde leider nach erfolgreichen Verhandlungsgesprächen durch die Belegschaftsvertretung neuerlich abgelehnt.

Wirtschaftliche Gründe für Verlagerung
Bereits im Jahr 2007 wurde eine umfassende Analyse der Ist-Situation am Standort Erdberg durchgeführt und Szenarien für den Standort entwickelt. Konkret sollen Tätigkeiten am Standort Erdberg auf Betriebsstandorte in Vösendorf, Hütteldorf, Hollabrunn und Wien 20. verlagert werden, diese Maßnahme hat entsprechend positive Auswirkungen für die ÖBB-Postbus GmbH, da am Standort Erdberg nachhaltig hohe Verluste anfallen. Die Verlagerung des Standortes Erdberg ist ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Absicherung der ÖBB-Postbus GmbH und damit zur nachhaltigen Sicherung aller Arbeitsplätze im Unternehmen. Das sollte auch im Interesse der Belegschaftsvertretung sein.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und Gütern. Mit rund 43.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von 5,7 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Im Jahr 2007 wurden von den ÖBB 447 Mio. Fahrgäste und 97 Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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