Ökomaut ist ein Erfolg für das Land Salzburg

Blachfellner: Europaabgeordnete stimmten einer von Salzburg seit Jahren eingebrachten Forderung zu

Salzburg (OTS) - "Das ist ein Etappensieg im Sinne der Entlastung der Salzburger Transitstrecken und deren Anrainer. Durch die höhere Lkw-Maut wird ein wirksamer Anreiz zu einer verstärkten Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene gesetzt." So reagierte Umweltreferent Landesrat Walter Blachfellner heute, Mittwoch, 11. März, auf die heutige Abstimmung im Plenum des Europaparlaments zur Erhöhung der Lkw-Maut auf Europas Autobahnen. Demnach könnten die Zuschläge für die durch Schwerverkehr verursachten Umwelt- und Gesundheitskosten in sensiblen Bergregionen - dazu zählt auch die Tauernautobahn - vervielfacht werden.

Durch die Einberechnung der externen Kosten wie Lärm, Stau und lokale Umweltverschmutzung in die Maut und mit der Sonderbehandlung der Bergregionen stimmten die Europaabgeordneten einer vom Bundesland Salzburg seit Jahren eingebrachten Forderung zu. Als externe Kosten können in die Mautgebühren ab 2012 die durch Lärm und Stau entstandenen Kosten sowie Kosten, die durch lokale Umweltverschmutzung entstehen, eingerechnet werden.

Als "nicht nachvollziehbar" und "vertane Chance" bezeichnete Blachfellner, dass Unfallkosten und CO2-Emissionen nicht in der Anrechnung der "externen Kosten" bei der Lkw-Maut mit einbezogen werden. Das weitere Prozedere sieht nun vor, dass der Verkehrsministerrat weiter verhandeln muss. Die Richtlinie wird voraussichtlich frühestens 2011 in Kraft treten.

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