Maier zu Wertpapieraufsichtsgesetz: "Guter Beschluss für österreichische Anleger"

Für Regulierung aller Finanzmarkt-Produkte auf europäischer Ebene

Wien (SK) - Die Neuregelung des Wertpapieraufsicht- und Bankwesengesetzes sei ein "guter Beschluss, weil es damit zu einer europarechtskonformen Regelung im Bereich der Anlegerentschädigung kommt". Hier setze man auf die "Eigenfinanzierung der Branche", der "Staat wird nur zum Schluss, nämlich nur dann, wenn es zu einem Großschadensfall kommt, zur Mitfinanzierung und Beteiligung an der Schadensbegleichung eingeladen", so SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier am Mittwoch im Nationalrat. Unbedingt nötig sei es aber auch, "auf europäischer Ebene eine Regulierung aller Finanzmarkt-Produkte und eine Regulierung aller Standorte" vorzunehmen. Schaffe man dies nicht, "wird es immer wieder Probleme geben", denn es existiere eine "kriminelle Energie von Anbietern, denen Anleger vollkommenen egal sind", machte Maier klar, der sich über einen "guten Beschluss für die österreichischen Anleger" erfreut zeigte. ****

In Richtung BZÖ erinnerte Maier daran, dass es das BZÖ gewesen sei, das gemeinsam mit dem damaligen Finanzminister Grasser dafür eintrat, dass die private Altersvorsorge zu 40 Prozent an den Börsen veranlagt werden müsse - etwas, das angesichts der großen Verluste vehement zu kritisieren sei, so Maier abschließend. (Schluss) mb

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