Jakob Auer: Steuerreform hat richtige Balance zwischen Notwendigem und Vertretbarem

Wien (ÖVP-PK) - Keine Steuerreform kann eine Krise verhindern aber sie kann diese vermindern. Daher kommt für den ÖVP-Abgeordneten Jakob Auer die heute im Plenum diskutierte Steuerreform zum richtigen Zeitpunkt und mit den richtigen Maßnahmen. "Es wurde die richtige Balance zwischen Notwendigem und Vertretbarem gefunden", sagte Auer in seinem Debattenbeitrag. Als ÖVP-Gemeindesprecher bedauert er natürlich, dass die Gemeinden kräftig mitzahlen müssen. "Es wäre schön gewesen, wenn die Gemeinden ein eigenes Konjunkturpaket, wie in Deutschland bekommen hätten. Aber man muss eben sehen, was möglich ist, ohne eine große Überschuldung des Bundes zu riskieren." Diese Steuerreform entlastet vor allem untere Einkommen bis 4.000 Euro. "Das sind 88 Prozent der Steuerzahler, die von dieser Entlastung profitieren werden." ****

"Wir dürfen die Augen vor der Realität nicht verschließen", wies Auer auf die dramatische wirtschaftliche Situation hin. Dennoch stehe Österreich im Vergleich zu anderen Ländern gut da, dankte der ÖVP-Abgeordnete auch ausdrücklich den Grünen dafür, dass sie in ihren heutigen Debattenbeiträgen der Regierungsarbeit ein derart großes Lob ausgesprochen haben. Kritik übte Auer an den Freiheitlichen: "Der Kollege Strache hätte in Blütezeiten alles ausgegeben und heute wäre nichts mehr da, um die Krise zu bewältigen." Die Basis für die budgetären Möglichkeiten dieser Steuerreform wurden von vorigen Regierungen gelegt.

Außerdem ließ Auer die Kritik an der Osterweiterung nicht gelten. "Manche haben wohl vergessen, welche großartigen Exportziffern daraus erwachsen sind und dass dadurch 400.000 Beschäftigte gesichert wurden. Das ist eine Meisterleistung der Wirtschaft, der Unternehmen aber auch der Banken."
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0014