Matznetter zu Steuerreform: "Diese Kaufkraftstärkung werden alle spüren"

"Steuerreform erleichtert Frauen Vereinbarkeit von Beruf und Familie"

Wien (SK) - "Die Kaufkraftstärkung durch die Steuerreform werden alle spüren und sie werden sich merken, wer dagegengestimmt hat, FPÖ, BZÖ und leider auch die Grünen", betonte SPÖ-Wirtschafssprecher Christoph Matznetter am Mittwoch im Nationalrat. Matznetter führte weiter aus, dass die Steuerreform keine Entlastung für Spitzenverdiener, aber die Erleichterung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen bringen werde. Weiters würden die unter Schwarz-Blau beschlossenen "Stock-Options", eine Steuerbegünstigung von bis zu 35.000 Euro im Jahr für Manager, abgeschafft und Klein-und Mittelbetriebe bis zu 30.000 Euro Jahresgewinn - ohne Nachweis von Wertpapierkäufen - durch die Erhöhung der Freibeträge von 10 auf 13 Prozent gefördert. "Dies ist eine gute Maßnahme, weil sie den hunderttausenden, kleinen Selbstständigen hilft und nicht Erleichterungen für Spitzenverdiener bringt", unterstrich Matznetter. ****

Matznetter zeigte sich erfreut darüber, dass in SPÖ-geführten Bundesländern ab Herbst 2009 die Kinderbetreuung ganztags gratis angeboten werde. Dies und die steuerliche Erleichterung von Kinderbetreuung am Nachmittag - ein Teil des 500 Millionen Euro Familienpakets - würde, so Matznetter, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen zusätzlich erleichtern. Der SPÖ-Wirtschaftssprecher kritisierte die Steuerreform unter Finanzminister Grasser, in der es Subventionen für die Verlagerung von Betriebstandorten ins Ausland, keinerlei Entlastung für ArbeitnehmerInnen und 500.000 Arbeitslose in Österreich gegeben hätte.

"Damals belegten wir bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit den fünften Platz in Europa. Heute, mit der Politik von Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Josef Pröll, sind wir an zweiter Stelle. Diese Regierung macht es einfach besser und wird es auch durch die Krise besser machen als es mit Ihrer Beteiligung jemals überhaupt möglich gewesen wäre", kritisierte Matznetter die Haltung von BZÖ und FPÖ und betonte abschließend: "Sie werden heute dagegenstimmen, dass unsere Zuschauer von den Fernsehgeräten mit spätestens Juni im Schnitt 250 Euro rückwirkend ausbezahlt bekommen." (Schluss) sv

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0010