Blecha: Steuerreform bringt Pensionisten zwischen 20 und 50 Euro monatlich

Tarifreform erster wichtiger Schritt, Forderungen nach Negativsteuer für Pensionisten und niedrigerem Einstiegssteuersatz bleiben aufrecht

Wien (SK) - "Die heute beschlossene Steuerreform bringt
Österreichs steuerpflichtigen Pensionistinnen und Pensionisten zwischen 20 und 50 Euro netto mehr Geld im Börsel", freut sich PVÖ-Präsident Karl Blecha. Der PVÖ-Präsident betonte, dass es Werner Faymann gelungen sei, die Steuerentlastung rückwirkend per 1.1.2009 durchzuführen. "Die Wirtschaft braucht jetzt eine starke Inlandsnachfrage, diese wird durch diese Tarifreform ermöglicht. Deshalb muss auch gewährleistet sein, dass die rückwirkende Auszahlung an die Pensionisten bereits im April erfolgt", erklärte Blecha. ****

Enthalten ist in der Steuerreform auch eine Anhebung der Steuerfreigrenze: Derzeit zahlen Pensionisten bis zu einer Pension von 975 Euro keine Steuer. Die Freigrenze wird nun auf 1.067 Euro angehoben. "Davon profitieren 80.000 Pensionisten zusätzlich, weil sie nunmehr keine Steuer mehr bezahlen", so Blecha.

Für Blecha ist die nun erfolgte Tarifreform "ein erster wichtiger Schritt, dem weitere folgen müssen". Blechas weitergehende Forderungen: "Wir brauchen einen noch geringeren Einstiegssteuersatz, denn bei der letzten doch sehr kräftigen Pensionserhöhung plus Einmalzahlung knabberte die Steuer ein ordentliches Stück ab. Und wir fordern einen uneingeschränkten Pensionistenabsetzbetrag und auch eine Steuerentlastung für Pensionisten, die keine Steuer zahlen und demnach nichts von der Steuerreform haben. Also eine Negativsteuer auch für Pensionisten durch Gutschriften auf geleistete Krankenversicherungsbeiträge!" (Schluss) up/mp

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