Sicherheit für Ottakring - SPÖ steigt auf die Bremse

VP-Buk fordert: Das Wachzimmer Brunnengasse muss deutlich sichtbar sein!

Wien (VP-Klub) - Morgen ist es so weit. Das von der ÖVP geforderte Wachzimmer in der Brunnengasse wird offiziell eröffnet. "Die Polizei hat ihren Dienstort dann direkt dort, wo sie gebraucht wird. Eine enorme Errungenschaft zur Steigerung der Sicherheit und des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung und der Effizienz der Einsatzmöglichkeiten, die wir den ÖVP-Innenministern der letzten Jahre verdanken", freut sich die ÖVP-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin von Ottakring Astrid Buk.

Doch eines sei nach wie vor ungeklärt: Das Wachzimmer muss gesehen werden - und zwar deutlich! Derzeit ist die gesamte Front des künftigen Wachzimmers von Marktständen verbarrikadiert. Der Eingang des Wachzimmers ist über einen schmalen Schlurf zwischen Marktstandrückwänden und Wachzimmerauslagen erreichbar. "Das ist nicht gerade Sinn der Sache und weder bürgerInnenfreundlich noch dient es der Sicherheit", hält Buk fest.

Doch die SPÖ steigt auf die Bremse. Lässt einen ÖVP-Antrag, der die freie Sichtbarkeit des Wachzimmers entlang der gesamten Wachzimmerfront fordert, gleich gar nicht abstimmen - und argumentiert, dass zwischen den Marktständen ohnehin eine 2 Meter schmale Lücke vorhanden sein wird, um in das Wachzimmer zu gelangen.

"Die SPÖ schreit gerne dann nach mehr Sicherheit, wenn andere sich drum kümmern sollen. Wenn sie selbst die Verantwortung trifft, versagt sie", so Buk. Die ÖVP Ottakring fordere daher einmal mehr, dass in der Brunnengasse entlang der gesamten Front des Wachzimmers keine Marktstände mehr aufgestellt werden dürfen. Ersatzplätze seien in der Brunnengasse ausreichend vorhanden.

"Der Ball bleibt bei der zuständigen SPÖ im Bezirk und beim Marktamt. Das Wachzimmer muss sichtbar sein! Wir werden die Verantwortlichen auch daran messen, wie weit sie bereit sind, diese wichtige Maßnahme für die Sicherheit in unserem Bezirk letztendlich doch noch umzusetzen", appelliert die VP-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin und meint abschließend, "Eine 2-Meter-Durchgangslücke wird jedenfalls zu wenig sein."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0007