VP-Cortolezis-Schlager: Bildungsreformen gemeinsam gestalten und fortsetzen

Dialog aller Schulpartner ist für den Erfolg entscheidend

Wien (OTS) - Im Rahmen der heutigen Nationalratssitzung betonte
Abg. Katharina Cortolezis-Schlager die zukunftsweisende Bedeutung der Schulreformen. "Wir befinden uns auf einem guten Weg, die Teilnahme Erwachsener an lebenslangem Lernen konnte seit dem Jahr 2000 um 50% gesteigert werden. Damit hat Österreich die Ziele der EU vorzeitig erreicht. Seit 2000 ist die Akademikerquote von 8,1% auf 14,8% gestiegen, der Frauenanteil hat sich dabei verdoppelt (Personen im Alter von 25-64 Jahren)." so Cortolezis-Schlager.
(Quelle: Statistik Austria)
Trotzdem sei noch vieles zu verbessern. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen Chancengleichheit und Durchlässigkeit des Bildungssystems sowie die Verbesserung der Unterrichtsqualität vorangetrieben werden.

Viele Wege zu einem gemeinsamen Ziel

Neben einer notwendigen Reform des Dienst- und Besoldungsrechts für neu eintretende Lehrer, könnten diverse Ideen zur Verbesserung unseres Bildungssystems dazu beitragen.
"Exemplarisch für einen von vielen Vorschlägen, die eingegangen sind, ist jener, 55 Minuten statt 50 im Klassenzimmer zu stehen. Dies würde ermöglichen, dass Gruppenarbeiten, Präsentationen, Recherchen in Bibliotheken und im Internet sowie Projektarbeiten mehr Zeit im Unterricht bekämen.", schlägt NR Cortolezis-Schlager im Nationalrat vor.
Unterrichtseinheiten zu je 55 Minuten würde auch bedeuten, mehr Zeit für Fragen und Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern haben. Man könnte so auch den für viele Eltern finanziell belastenden Nachhilfekosten entgegenwirken. Eine Erhöhung der betreuten Lernzeit bedeute weniger Hausübungen für Schülerinnen und Schüler.
"Man sollte diesen und viele andere Vorschläge ernsthaft prüfen. Die Erhöhung um zwei Arbeitsstunden für Lehrerinnen ist vielleicht nicht der Weisheit letzter oder gar einziger Schluss. Es gilt jetzt, von der "Drüberfahr-Politik" weg hin zum gemeinsamen Dialog zu kommen. Im Mittelpunkt der Diskussion sollten Lösungen im Sinne unserer Kinder stehen, die alle Schulpartner überzeugen und von allen mitgetragen werden", so Cortolezis-Schlager abschließend.

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