Astrophysikerin Sabine Schindler ist FEMtech-Expertin des Monats März

Wien (BMVIT) - Wissenschaft und Forschung können von der Kreativität und der spezifisch weiblichen Perspektive, aus der Forschung von Frauen realisiert wird, nur profitieren. Um die Leistungen von Frauen in der Forschung sichtbar zu machen, stellt das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) seit März 2005 Frauen aus der FEMtech Expertinnen-Datenbank vor, die sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben. Eine unabhängige Jury aus hochrangigen VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und des Personalmanagements wählte im März die Astrophysikerin Sabine Schindler zur FEMtech Expertin des Monats. ****

Sabine Schindler ist Astrophysikerin am Institut für Astro- und Teilchenphysik der Universität Innsbruck. Sie untersucht insbesondere Galaxien und Galaxienhaufen und hat sich in letzter Zeit auf die Wechselwirkung der verschiedenen Komponenten (wie Galaxien, Gas, hochenergetische Teilchen, Magnetfelder) von Galaxienhaufen spezialisiert.

Die gebürtige Deutsche studierte Physik an der Universität Erlangen/Nürnberg und promovierte an der Universität München. Nach mehrjähriger Forschungstätigkeit sowohl am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching als auch an der University of California, Santa Cruz, USA, sowie an der Liverpool John Moores University am britischen Astrophysics Research Institute ist sie seit 2002 ordentliche Professorin am Institut für Astrophysik der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und hat 2004 dessen Leitung übernommen.

Sabine Schindler ist nicht nur Mitglied diverser einschlägiger Fachgesellschaften - z.B. korrespondierendes Mitglied der österreichischen Akademie der Wissenschaften und Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Astronomie und Astrophysik -, sondern auch im Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der Universität Innsbruck engagiert und begleitet Aktivitäten zur Frauenförderung wie beispielsweise FIT oder Girls' Day.

"In diesen besonders interessanten, anspruchsvollen und lukrativen naturwissenschaftlich-technischen Berufen sind immer noch viel zu wenig Frauen und leider wächst der Frauenanteil nur ganz langsam", sagt die sportliche Forscherin, die Volleyball, Wandern und Skifahren zu ihren Hobbys zählt.

Das ausführliche Porträt der "Expertin des Monats" und weitere Informationen finden Sie auf www.femtech.at. (Schluss)

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