GPA-djp-Magazin KOMPETENZ über Arbeitsbedingungen im österreichischen Journalismus

Sondernummer befasst sich mit Verschlechterungen arbeitsrechtlicher Standards und Gefährdung der Medienfreiheit

Wien (GPA-djp) - Triste Zustände der österreichischen Medienlandschaft und zunehmende Verschlechterungen journalistischer Arbeitsbedingungen, die zu einer Gefährdung der Medienfreiheit werden, sind die zentralen Themen einer heute erschienenen, von der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp herausgebrachten "Sonderausgabe Journalismus" des GPA-djp-Magazins KOMPETENZ.

Darin werden zunehmende Versuche zur Aushöhlung arbeitsrechtlicher Standards, die Entwicklungen in einzelnen Zeitungsverlagen, im Online-Bereich, im ORF, bei Gratismedien und die Aufkündigung des Drucker-Kollektivvertrags beschrieben und analysiert. Es wird deutlich gemacht, dass journalistische Arbeitsbedingungen Demokratiestandards spiegeln, Ängste die denkbar schlechtesten Rahmenbedingungen für unabhängigen Journalismus sind, man sich journalistisches Rückgrat leisten können muss. Die sich daraus ergebenden gewerkschaftlichen Forderungen sind u. a. einheitliche kollektivvertragliche Rahmenregelungen für sämtliche Medienbetriebe, eine wirklich funktionierende Medienbehörde und Gesetze, die sowohl die Vergabe von Förderungsmitteln als auch die von (Rundfunk-)Lizenzen an das Vorhandensein von arbeitsrechtlichen Mindeststandards und Redaktionsstatuten knüpfen.

Die ersten Exemplare der KOMPETENZ-"Sonderausgabe Journalismus" sind bei einer heute ganztägig im GPA-djp-Gebäude stattfindenden Konferenz von Zeitungsbetriebsräten verbreitet worden.

Die Sondernummer gibt’s auch als Download im Internet, ein Diskussionsforum ist auch eingerichtet:
www.journalistengewerkschaft.at

ÖGB, 11. März 2009 Nr. 130

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