ÖAAB-Tamandl sieht Leitl-Maßnahmenpaket gegen Jugendarbeitslosigkeit größtenteils sehr positiv

Akquisition von Lehrstellen bei KMUs intensivieren

Wien (ÖAAB Wien) - Dem von WKÖ-Präsident Leitl vorgeschlagenen Maßnahmenpaket gegen Jugendarbeitslosigkeit, könne sie grundsätzlich sehr viel abgewinnen, so ÖAAB-Tamandl. "Gerade die Forderung nach Lohnnebenkostenbefreiung für ein Jahr kann nur positive Effekte haben", hebt die ÖAAB-Spitzenkandidatin für die Wiener AK-Wahlen hervor.

Zusätzlich müsse die Suche nach Lehrstellen - besonders in Wien -aber deutlich verstärkt werden. "Alles Geld in die Überbetrieblichen Lehrwerkstätten zu stecken halte ich schlicht weg für den falschen Weg. Lehrwerkstätten sind kein nachhaltiger Arbeitsplatz", betont Tamandl. "Die Zahl der Lehrstellen-Akquisiteure in Wien muss deutlich aufgestockt werden, um Lehrstellen in Klein- und Mittelunternehmen zu suchen und unterstützend beim administrativen Ablauf tätig zu sein. Gerade die Unterstützung in administrativen Abläufen nimmt kleinen Unternehmen die Scheu, Lehrlinge aufzunehmen", ist ÖAAB-Tamandl überzeugt.

Mit dem Vorstoß, die Basisförderung für Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, von drei auf fünf Lehrlingsentschädigungen auf zu stocken, nehme Leitl eine Forderung des Wiener ÖAAB auf: "Wir geben damit unseren Jugendlichen die Chance auf einen echten Ausbildungsplatz", so Tamandl abschließend.

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