Gahr: Lehrerdiskussion sachlich und emotionslos führen!

Reformbedarf offensichtlich, Einbindung der Lehrerinnen und Lehrer notwendig

Wien (OTS) - "Die teilweise sehr emotionale und fern jeder sachlichen Argumente laufende Diskussion über die Arbeitszeit der Lehrerinnen und Lehrer wird uns nicht weiterbringen", meldet sich ÖVP-Abg. Hermann Gahr, Mitglied im parlamentarischen Unterrichtsausschuss, angesichts der Aktuellen Stunde des Nationalrates heute, Mittwoch, zu Wort. ****

Die Vorgangsweise der Bildungsministerin sei unglücklich gewählt. Den Lehrerinnen und Lehrern auszurichten, sie sollten zwei Stunden mehr arbeiten, führe klarerweise bei den Betroffenen zu großem Unmut. Jetzt ginge es allerdings nicht um Empfindlichkeiten, sondern vielmehr darum, unter Einbeziehung der Gewerkschafter den offensichtlichen Reformbedarf ernsthaft zu diskutieren. "Vorschläge über die Medien auszurichten, halte ich für keinen geeigneten Weg", so Gahr.

Regierungsprogramm umsetzen, Bildungsbudget sinnvoll einsetzen

Im Regierungsprogramm finden sich einige gute Ideen für neue Wege in der Bildungspolitik, "diese gilt es nun gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern zu diskutieren und umzusetzen." So soll es zum Beispiel die Möglichkeit einer Tagesbetreuung geben, wobei regionale Wahlmöglichkeiten sichergestellt werden müssen. Im Bereich der Lehrerausbildung soll eine enge Kooperation zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen erarbeitet werden.

"Im Übrigen muss darauf hingewiesen werden, dass Finanzminister Pröll das Bildungsbudget sogar erhöht hat, weil er sich der der Wichtigkeit dieses Themas bewusst ist. Nun gilt es, diese Mittel sinnvoll einzusetzen", schloss Gahr.
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