Pirker: 135 EU-Fördermillionen für Kärntner Unternehmen

EU-Konjunkturprogramm für den Wirtschaftsaufschwung

Straßburg, 11. März 2009 (ÖVP-PD) "Wir müssen die aktuelle Wirtschaftskrise dafür nutzen, so rasch wie möglich zu einem Wirtschaftsaufschwung zu kommen, der unseren Arbeitnehmern und Unternehmern hilft", sagte heute der Kärntner ÖVP-Europaabgeordnete Dr. Hubert Pirker in der Plenardebatte des Europäischen Parlaments zum bevorstehenden EU-Gipfel in der kommenden Woche. Im Mittelpunkt der Debatte stand auch die Umsetzung der Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung. "Ich unterstütze in diesem Zusammenhang mit Nachdruck das konzertierte europäische Konjunkturprogramm, mit dem wir einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit in Europa entgegenwirken und neue und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen können", so Pirker weiter. ****

Das Europäische Parlament fordert eine vorübergehende Öffnung des Europäischen Sozialfonds (ESF) für Maßnahmen zur Erhaltung von Arbeitsplätzen durch bessere Ausbildung. "Außerdem sollen unverzüglich Mittel des ESF sowie des Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung zur Finanzierung derartiger Maßnahmen bereitgestellt werden", fordert Pirker. Darüber hinaus ermunterte Pirker in seiner Funktion als Kärntner ÖAAB-Obmann die Kärntner Unternehmer, die Förderungen aus dem Programm 'Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung' und aus dem Programm 'Territoriale Kooperation' voll auszuschöpfen und entsprechende Projekte einzureichen.

Nach Beschlüssen des Europäischen Parlaments stehen allein für Kärnten etwa 67 Millionen Euro an Ziel 2-EU-Fördergeldern zur Verfügung. Diese sollten in Projekte fließen, die mit Innovation, Forschung und Technologieentwicklung, Betriebsansiedlungen, innovativen Tourismusprojekten oder Jungunternehmerförderung in Verbindung stehen. "Gemeinsam mit den Fördermitteln des Landes und des Bundes ergibt das eine Gesamtfördersumme von 135 Millionen Euro für Ziel 2-Projekte in Kärnten", freut sich Pirker. "Abgewickelt werden diese Gelder vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds. Für grenzüberschreitende Kooperationen mit Slowenien und Italien, die der Wirtschaftsentwicklung und der Verbesserung der Infrastruktur dienen, stehen außerdem zusätzliche 23 Millionen an EU-Fördermittel zur Verfügung, für Beschäftigungsmaßnahmen am Arbeitsmarkt weitere 20 Millionen Euro. Diese sollten vom Arbeitsmarktservice sehr zielorientiert für nachgefragte Qualifizierungen eingesetzt werden", informiert Pirker weiter.

"Diese durch eine gemeinsame europäische Strategie für regionale Projekte zur Verfügung gestellten EU-Fördergelder sind eine Chance für Kärntens Unternehmer. Ich wünsche mir, dass diese Chancen nicht ungenutzt bleiben, sondern helfen die momentane Wirtschafts- und Beschäftigungssituation positiv zu beeinflussen", so Pirker abschließend.

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