Tamandl: Steuerreform stärkt Kaufkraft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Wien (ÖVP-PK) - Als einen "wesentlichen Schritt zur Kaufkraftstärkung und ein Novum in der Familienpolitik" bezeichnet die ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin und ÖAAB-Spitzenkandidatin für die Wiener AK-Wahl Abg. Gabriele Tamandl den heutigen Beschluss zur Steuerreform im Nationalrat. Gerade im Bereich der Familienentlastung handle es sich um eine "tiefgreifende Reform des Systems, das ein Ziel verfolgt: mehr Geld für die Familien." Außerdem werde mit der Familiensteuerreform auch eine "Steuerung durch Steuern vorgenommen, weil diese Steuerreform auch wesentlich zur Stärkung der Erwerbstätigkeit von Frauen beiträgt", betonte Tamandl heute, Mittwoch. ****

"Durch diese Reform werden Entlastungsschritte dort gesetzt, wo es dringend notwendig ist: beim Mittelstand. Gerade dieser trägt auch die überwiegende Steuerlast, und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine Kaufkraftstärkung ein Gebot der Stunde", so Tamandl.

Ein "wirklich großer Wurf" sei im Bereich der Familienentlastung gelungen. "Rund 500 Millionen Euro werden den Familien mit Kindern zu gute kommen, und das durch mehrere, gezielte Entlastungsschritte", so die ÖVP-Abgeordnete weiter. "Absetz- und Freibeträge werden angehoben bzw. eingeführt, eine zusätzliche Familienbeihilfe ausbezahlt und Kinderbetreuungskosten werden künftig absetzbar sein. Das ergibt insgesamt ein rundes Paket, das sehr deutlich die Handschrift des ÖAAB trägt." Ein Doppelverdiener-Haushalt mit einem fünfjährigen Kind, in dem der eine Elternteil 2.500 Euro brutto und der andere 1.300 Euro brutto verdient, kann sich mit der neuen Familienbesteuerung und der 13. Familienbeihilfe jährlich 2.213 Euro pro Jahr ersparen.

Abschließend verwies Tamandl auf den Finanzausschuss in der vergangenen Woche, in dem es ihr gelungen sei, "eine Parteienallianz für eine zeitgerechte Auszahlung der Entlastung zu bilden. Damit ist nun sichergestellt, dass die Aufrollung der Steuerreform überall dort, wo die technischen und organisatorischen Möglichkeiten vorhanden sind, ehestbaldig erfolgen muss, längstens jedoch bis zum 30. Juni dieses Jahres", stellte Tamandl klar. "Die Menschen und die Wirtschaft brauchen diese Kaufkraftstärkung genau in der jetzigen Zeit, und daher ist es sehr zu begrüßen, dass die Aufrollung auch schnellstmöglich erfolgt."
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