Berlakovich: Chance für heimische Lebensmittel durch hervorragende Qualität

50 Millionen Euro Beihilfe für österreichische Lebensmittelqualitätsprogramme

Wien (OTS) - Die Europäische Kommission hat die Beihilfen zur Durchführung der österreichischen Qualitätsprogramme "AMA-Gütesiegel" und "AMA-Biozeichen" in der Gesamthöhe von 50 Millionen Euro bis Ende 2013 genehmigt. Mit dieser Entscheidung können das erfolgreiche Gütesiegel, welches an landwirtschaftliche Erzeugnisse verliehen wird, deren Qualität deutlich höher ist als die herkömmlicher Produkte und das AMA-Biozeichen für Bioprodukte, fortgeführt werden und sind rechtlich abgesichert.

"Diese Genehmigung ist sehr erfreulich, denn damit wird einmal mehr die Leistung und Verlässlichkeit des österreichischen Kontroll-und Auszeichnungssystems bestätigt, den Bauern und Produzenten Planungssicherheit gegeben und den Konsumentinnen und Konsumenten ein vertrauenswürdige Entscheidungshilfe für die Auswahl sicherer Lebensmittel", begrüßt Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich die Entscheidung.

Österreichs Landwirte liefern der Agrarmarkt Austria (AMA) Marketing in den Bereichen Milch und Milchprodukte, Fleisch und Fleischwaren, Obst & Gemüse, Erdäpfel Agrarmarketingbeiträge (AMB) ab. Da diese Beiträge als öffentlich rechtliche Mittel gelten, müssen Ausgaben aus diesen Mitteln von der EU genehmigt und die damit verbundenen Maßnahmen als EU-konform bestätigt werden. Diese Entscheidung der Europäischen Kommission über den Einsatz dieser Mittel bis 2013 in der Gesamthöhe von rund 50 Mio. EURO liegt nunmehr vor.

Qualität von Agrarerzeugnissen im Brennpunkt der EU Politik

Lebensmittelqualität steht auch im Brennpunkt einer heute in Prag startenden zweitägigen EU-Konferenz. Österreich wird dabei durch die zuständige Sektionsleiterin des Lebensministeriums Edith Klauser vertreten. Zur Diskussion steht ein Grünbuch der Europäischen Kommission zu Fragen der künftigen Gestaltung von Bewirtschaftungs-und Vermarktungsnormen, besonderen EU Qualitätsregelungen und Zertifizierungsregelungen. Die Ergebnisse der Konferenz in Prag sollen helfen, die Qualitätspolitik künftig verbessert auszurichten.

"Gerade ein landwirtschaftlich klein strukturiertes Land wie Österreich kann im internationalen Wettbewerb nur durch hervorragende Qualität der Produkte bestehen. Eine klar erkennbare Auszeichnung der Herkunft, Produktionsweise, Qualität und Regionalität unserer landwirtschaftlichen Produkte, steht daher auch im Zentrum der österreichischen Agrarpolitik",so Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich abschließend.

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