VP-Stiftner: Sima gibt Scheitern der Waste-Watcher zu

Wien (VP-Klub) - "Wenn die Waste-Watcher so ein Erfolg gewesen wären, dann wäre die nun angekündigte Sauberkeitskampagne wohl nicht notwendig", so ÖVP Wien Umweltsprecher Roman Stiftner in Reaktion auf Simas heutige Ankündigung. Das Konzept der Waste-Watcher, mit gerade einmal 30 hauptberuflichen Mitarbeitern, sei nach Meinung Stiftners vor allem daran gescheitert, dass die Truppe erstens personell noch immer unterbesetzt sei und zweitens nicht alle derzeit in Wien vorhandenen Ordnungsdienste zu einer einheitlichen Truppe zusammengefasst wurden.

"Nur eine Stadtwache, die unter anderem für die Einhaltung der Reinhalteverordnung und damit für die Sauberkeit auf den Straßen verantwortlich ist, könnte hier eine Verbesserung bringen", so Stiftner. Mit Sauberkeitsappellen, wie sie auch heute von Sima wieder zu hören waren, wird man der zunehmenden Verschmutzung im öffentlichen Raum auf jeden Fall nicht Herr werden.

Es sei daher bedauerlich, dass die Wiener SPÖ weiterhin die Schaffung einer Stadtwache ablehne, obwohl immer mehr Menschen von dieser ÖVP-Idee überzeugt sind. "Wenn es der SPÖ nicht gelingt, hier über den eigenen Schatten zu springen, dann sollte sie wenigstens damit aufhören, jedem zweiten Bediensteten der MA 48 das berufliche Zusatzmascherl eines Waste-Watchers umzuhängen. Eine einheitliche Truppe, die sich um die Einhaltung ortspolizeilicher Verordnungen und Wiener Landesgesetze kümmert, wäre im Sinne von mehr Sauberkeit und Sicherheit in Wien die weitaus bessere und effizientere Lösung", erneuert Stiftner abschließend die ÖVP Forderung nach Schaffung einer Stadtwache.

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