Glaser/Fuhrmann/Klikovits: Der Wirtschaftskrise aktiv und gezielt entgegensteuern

Burgenländische ÖVP-Nationalräte begrüßen Entlastung durch Steuerreform

Wien (ÖVP-PK) - Die burgenländischen ÖVP-Nationalratsabgeordneten Franz Glaser, Silvia Fuhrmann und Oswald Klikovits begrüßen die positiven Auswirkungen, die mit der Steuerreform 2009 verbunden sind. "Angesichts der Wirtschaftskrise ist sie eine der effektivsten Maßnahmen, um den Menschen mehr Geld zur Verfügung zu stellen, den Konsum anzuregen und die Wirtschaftskreisläufe in Gang zu halten", stellen die drei Abgeordneten gemeinsam fest. Die Steuerreform wird heute im Nationalrat debattiert und beschlossen. Sie tritt rückwirkend mit 1. Jänner 2009 in Kraft. ****

Glaser: Mehr Steuergerechtigkeit für alle

"Grundlage dafür, dass die Reform möglich wurde, war der vernünftige Wirtschaftskurs zwischen 2000 und 2006. Durch Schuldenabbau und vernünftige Reformen in Wirtschaft und Verwaltung wurde erst der finanzielle Spielraum geschaffen" erinnerte Franz Glaser. Er strich auch die Erhöhung des Freibetrags für Kleinunternehmer, Selbstständige und Freiberufler von zehn auf 13 Prozent heraus. "Damit wird ein Gegenstück zum 13. und 14. Monatsgehalt der Arbeitnehmer geschaffen."

Für Glaser sind auch die steuerliche Absetzbarkeit von mildtätigen Spenden und die Erhöhung der Absetzbarkeit von Kirchenbeiträgen große Fortschritte. "Damit wird die Wertschätzung unterstrichen, die kulturellem, sozialem und wissenschaftlichem Engagement entgegengebracht wird", sagte Glaser.

Fuhrmann: Für die Familien ein 15. Monatsgehalt

Auch das Familienpaket tritt rückwirkend mit 1. Jänner 2009 in Kraft. "Die finanziellen Entlastungen für Familien summieren sich bis zur Höhe eines 15. Monatsgehalts", zeigte sich Silvia Fuhrmann erfreut.

"Die von der ÖVP durchgesetzte 13. Familienbeihilfe bringt zwischen 102 und 189 Euro zusätzlich für jedes Kind", erläutert Fuhrmann. Der Kinderabsetzbetrag, der mit der Familienbeihilfe ausgezahlt wird, erhöht sich um 11,5 Prozent auf zukünftig 700 Euro im Jahr. Der Unterhaltsabsetzbetrag wird ebenfalls angehoben, ein neuer Kinderfreibetrag von 220 Euro pro Kind und Jahr eingeführt. "Kosten für die Kinderbetreuung werden ab dem Jahr 2010 bis 2.300 Euro pro Kind und Jahr über die Arbeitnehmerveranlagung steuerlich absetzbar sein. Damit wird ein lange geäußertes Anliegen der ÖVP verwirklicht", freut sich Fuhrmann.

Klikovits: Steuerentlastung trägt die deutliche Handschrift der ÖVP

"Die Senkung der Einkommensteuersätze bzw. die Anhebung der Tarifstufen bringt jedem Steuerpflichtigen eine Ersparnis von mehreren hundert Euro", hob Oswald Klikovits hervor. "Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, die Kaufkraft zu stärken und die Familienbudgets zu entlasten. 2,5 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Steuern zahlen, werden von der Steuerentlastung profitieren. Damit wird Mittelstand umfassend entlastet, denn die 'kalte Progression' bei der Lohnsteuer wird deutlich entschärft."

Klikovits unterstrich auch, dass mehr Menschen als bisher überhaupt keine Einkommenssteuer zu zahlen brauchen "Bisher zahlte man für Einkommen bis 10.000 Euro keine Steuern. Diese Grenze wird auf 11.000 Euro angehoben. Davon profitieren zusätzlich rund 160.000 Menschen." (Schluss)

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