Dienststellen-Versammlungen möglichst am Nachmittag abhalten

Burgstaller appellierte an Lehrer und Personalvertreter: Unterricht nicht behindern und Probleme für Eltern vermeiden

Salzburg (OTS) - Salzburgs Bildungsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller appelliert heute, Mittwoch, 11.März, an die Lehrerinnen und Lehrer, die für morgen geplanten Dienststellenversammlungen möglichst an den Randstunden oder am Nachmittag durchzuführen, um so eine Behinderung des Unterrichts und organisatorische Probleme für die Eltern zu vermeiden. "Es ist kein Beitrag, Verständnis für die Anliegen der Lehrerinnen und Lehrer zu wecken, wenn die Dienststellenversammlungen zu Lasten der Kinder und der Eltern gehen", erklärte Burgstaller, die dafür wenig Entgegenkommen in der Bevölkerung ortet. Daher appelliert die Bildungsreferentin an die Personalvertretung der Lehrer, Rücksicht auf Eltern und Kinder zu nehmen. Für Eltern wie für Kinder könnten die Dienststellenversammlungen zu organisatorischen Problemen führen. Das betreffe unter anderem den Weg von und zur Schule, die Beaufsichtigung in der Schule oder die Betreuung am Nachmittag.

LHF Gabi Burgstaller will in den kommenden Tagen die Lehrer-Personalvertretung zu Gesprächen einladen, um in der aktuellen Debatte über Mehrarbeit zu vermitteln. "Im Mittelpunkt der möglichen Lösungen soll die optimale pädagogische Betreuung der Kinder stehen", so die Bildungsreferentin.

Der Landesschulrat und die Bildungsabteilung haben in den vergangenen Tagen die Schulleiterinnen und Schulleiter darauf aufmerksam gemacht, dass für die Dienststellenversammlungen "tunlichst Nachmittage oder Randstunden vorzusehen sind" und dass die Aufsichtspflicht an den Schulen erfüllt werden muss. Auch müssen die Schulen die Eltern nachweislich über einen möglichen Entfall von Stunden und über das vorzeitige Entlassen der Kinder aus der Schule in Kenntnis setzen. Die Schüler/innen dürfen ausschließlich unter der Bedingung vorzeitig entlassen werden, dass dies von den Erziehungsberechtigten nachweislich zur Kenntnis genommen wurde. Unterbleibt diese Kenntnisnahme, sind die an der Schule verbleibenden Schüler/innen zu beaufsichtigen.

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