FP-Kunasek: Darabos streicht trotz explodierender Jugendarbeitslosigkeit Lehrstellen beim Bundesheer

Wien (OTS) - "In einer Zeit extrem hoher Jugendarbeitslosigkeit fällt dem Herrn Bundesminister Darabos nichts besseres ein, als Ausbildungsplätze für junge Menschen beim Bundesheer einzusparen. Im Heereslogistikzentrum Wien wurden bisher im Schnitt 20 Lehrlinge pro Jahr aufgenommen, heuer werden nur noch 3 Lehrplätze für den Beruf des Kommunikationstechnikers ausgeschrieben. Das ist ein Rückgang von 85% der neuen Ausbildungsplätze in der Kaserne Arsenal", kritisiert FPÖ-Lehrlingssprecher NAbg Mario Kunasek, Mitglied im parlamentarischen Landesverteidigungsausschuss, die Lehrstellenausschreibung des Ministeriums für das Jahr 2009.

"Einerseits präsentiert Herr Darabos auf der Berufs- und Studieninformationsmesse "BeSt³" unter dem Motto "JobChance 09" medienwirksam die zweifellos interessanten Berufsausbildungsmöglichkeiten des Bundesheeres und verspricht neue und krisensichere Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten, andererseits werden in einer einzigen Kaserne gleich 17 Ausbildungsplätze gestrichen", berichtet Kunasek.

"Vermutlich hat diese arbeitsplatzvernichtende Maßnahme etwas mit dem Umstand zu tun, dass das Heereslogistikzentrum Wien vom Standort Arsenal verdrängt werden soll. Hier stecken möglicherweise Grundstückspekulationen in Rot dahinter und der Bund will diesen Standort billig an die Stadt Wien verscherbeln. In Anbetracht dessen, dass im sozialistischen Wien die Jugendarbeitslosigkeit besonders hoch ist, ist es mehr als schäbig, solche Dinge auf dem Rücken der Lehrlinge auszutragen", so Kunasek, der Darabos abschließend auffordert, seinen großen Worten im Lehrlingsbereich endlich auch Taten folgen zu lassen.

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