Findeis: Massivster Anstieg der Kriminalität in Niederösterreich seit Jahren

16,7 % mehr Fälle als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres; SPNÖ fordert mehr Polizeipräsenz

St. Pölten, (SPI) - "Niederösterreich hat eine traurige Spitzenposition erreicht. Mit einem Anstieg der Kriminalität von 16,7 % in den Monaten Jänner und Februar 2009 weist Niederösterreich die höchste Kriminalitätsseigerung aller Bundesländer auf. 11.615 angezeigten Fällen Jänner/Februar 2008 stehen nun heuer bereits 13.556 gegenüber - eine Zunahme um rund 2.000 angezeigte Fälle. Einmal mehr wird leider eindrucksvoll untermauert, dass es mit der öffentlichen Sicherheit in Niederösterreich nicht zum Besten steht", zeigt sich der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, über die aktuelle Kriminalitätsstatistik höchst besorgt.****

Beinahe täglich werden in Niederösterreich neue und spektakuläre Einbrüche und Überfälle gemeldet. "Leider gibt es aber auch keinen Bezirk in Niederösterreich, dessen Dienststellen nicht eine akute Personalnot beklagen und dessen Kolleginnen und Kollegen sich nicht vom Innenministerium im Stich gelassen fühlen. In den letzten Jahren wurden ja Dutzende Wachzimmer zugesperrt, vor allem in den ländlichen Regionen gibt es viel zu wenig Polizeiposten und damit auch viel zu wenig Polizeistreifen. Auf den verbliebenen Dienststellen sind viele Planstellen gar nicht besetzt, der normale Dienstbetrieb kann kaum aufrechterhalten werden. Das alles ist das Ergebnis der massiven Personalkürzungen der VP-Innenminister, die auch Niederösterreich Hunderte Polizistinnen und Polizisten gekostet haben", so Findeis weiter, der die Forderung der SPNÖ nach zusätzlichem Personal erneuert. "Die steigende Kriminalität kann nicht mit noch immer geschönten Statistiken, sondern nur mit mehr Polizistinnen und Polizisten bekämpft werden. Niederösterreich braucht 500 BeamtInnen mehr - und das so rasch als möglich", so Findeis abschließend. (Schluss) fa

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