Mölzer: Antidiskriminierungswahn der EU wird immer paranoider

Christliche Symbole sollen aus öffentlichen Gebäuden verbannt werden - Moral- und Tugendwächter der EU schrecken bei Ausmerzung der Identität Europas vor nichts zurück

Wien (OTS) - Der Antidiskriminierungswahn in der Europäischen
Union nähme geradezu paranoide Züge an, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer zu Berichten der Onlineausgabe der britischen Zeitung "Daily Mail" und des "Pro-Medienmagazins", wonach die EU im Rahmen einer neuen Antidiskriminierungsrichtlinie plane, christliche Symbole aus öffentlichen Gebäuden zu verbannen. "Dieses Vorhaben ist ein Anschlag auf die Identität Europas, die bekanntlich im christlichen Abendland fußt. Weil sich das Verbot auch auf allgemein zugängliche Einrichtungen Privater wie Krankenhäuser oder Hotels beziehen soll wird deutlich, daß die politisch korrekten Moral- und Tugendwächter in Brüssel bei der beabsichtigten Ausmerzung der Identität Europas vor nichts zurückschrecken", stellte Mölzer fest.

Wenn von der geplanten Richtlinie auch blasphemische Werbungen betroffen sein sollen, dann sei dies, so der freiheitliche EU-Mandatar, eine Augenauswischerei. "Denn die Stoßrichtung ist klar:
Mit den christlichen Symbolen wie Kruzifixen sollen letztendlich auch die christlichen Werte verschwinden, weil diese nicht mit dem hemmungslosen Neoliberalismus, der neben der Antidiskriminierung zur neuen Religion der Europäer werden soll, nicht vereinbar sind", stellte Mölzer fest.

Weiters erklärte Mölzer, daß man schon jetzt darauf wetten könne, daß islamische Symbole wie das Kopftuch nicht von der geplanten neuen Antidiskriminierungsrichtlinie erfaßt sein werden. "Denn die Europäische Union hat schon seit langem über Minderheiten, wie es eben die Moslems sind, ihren Schutzmantel ausgebreitet. Und deshalb spielt es keine Rolle, daß das islamische Kopftuch ein religiös-politisches Symbol ist", schloß der freiheitliche Europaparlamentarier.

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